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Lasertechnik

Trumpf-Technologietag informiert über Laser-Trends in der 3D-Materialbearbeitung

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Ein weiteres Einsatzgebiet des Festkörperlasers ist das Auftragschweißen. „Mit diesem Verfahren lassen sich Bauteile reparieren und optimieren – meist, um die Verschleiß- oder Korrosionsbeständigkeit zu verbessern“, sagte Dr. Antonio Candel-Ruiz vom Trumpf Branchenmanagement Laseroberflächenverfahren. Häufig sei es preiswerter, defekte Bauteile, wie beispielsweise Turbinenkomponenten zu reparieren als diese auszutauschen. Auch ermöglichen veredelte Schaufeln oder Schneidscheiben im Land- und Maschinenbau einen längeren Einsatz der Geräte. Dies senke die Investitonskosten.

Für das Laserauftragschweißen hat Trumpf schlüsselfertige Lösungen im Portfolio

Für das Laserauftragschweißen bietet Trumpf schlüsselfertige Lösungen an: Dazu gehören Pulverförderer, -düsen, Optiken, Festkörperlaser, ein Programmiersystem, ein Technologiepaket sowie das passende Lasersystem. „Für kleinere Bauteile empfehlen wir die Tru-Laser Cell 3008. Möchten unsere Kunden größere Teile bearbeiten, sind die Tru-Laser Cell 7000 oder die Tru-Laser Robot 5020 prädestiniert“, sagte Candel-Ruiz.

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„Wenn Anwender in der Blechfertigung mit dem Laser und nicht konventionell schweißen, können sie nicht nur die Kosten der Bauteile verringern. Vielmehr ist auch der Schweißverzug aufgrund der schmalen Nähte und der sich daraus ergebenden geringeren Wärmeeinbringung deutlich reduziert“, erläuterte Iwan Papic, Trumpf Branchenmanagement Laserschweißen in der Blechfertigung, die Vorteile des Laserschweißens.

Eine Nacharbeit sei daher meist nicht nötig. Zusätzlich profitiert der Blechfertiger von einer verbesserten Funktionalität der Bauteile, die das Wärmeleit- oder Tiefschweißen mit dem Laser ermöglicht. Diese Vorteile versetzen Anwender in die Lage, ihre Teilekosten zu reduzieren, die Qualität zu erhöhen und sich entscheidende Wettbewerbsvorteile zu sichern“, so Papic.

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