Sprungbrett für Humanoide Hier kommt das größte Roboter-KI-Trainingszentrum Europas

Quelle: Neura Robotics 2 min Lesedauer

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Neura Robotics eröffnet mit dem Munich Institute of Robotics and Machine Intelligence (MIRMI) der TU München (TUM) Europas größtes Trainingszentrum für Physical AI ...

Das neue TUM „RoboGym“ (powered by Neura) stellt Europas größtes Traningszentrum für humanoide Roboter der nächsten Generation dar. Es geht um die Implementierung von künstlicher Intelligenz in Robotersysteme. Gleichzeitig sei es eine KI-Experten-Schmiede ...(Bild:  Neura Robotics)
Das neue TUM „RoboGym“ (powered by Neura) stellt Europas größtes Traningszentrum für humanoide Roboter der nächsten Generation dar. Es geht um die Implementierung von künstlicher Intelligenz in Robotersysteme. Gleichzeitig sei es eine KI-Experten-Schmiede ...
(Bild: Neura Robotics)

Das sogenannte TUM-„RoboGym“ (powered by Neura) ist Europas größte Einrichtung für das Training rund um Physical AI, bei der es darum geht, Funktionen der künstlichen Intelligenz (KI) in physische Systeme, wie etwa Roboter, zu implementieren. Die Partner starten auf 2.300 Quadratmetern Trainigsfläche. Doch das gesteckte Ziel ist es, das Areal zeitnah zu erweitern. Im TUM Convergence Center des Münchner Flughafens trainiert ab Mitte 2026 dann eine große Flotte humanoider Roboter (Humanoide) unter realen Bedingungen, was einen Meilenstein für die Skalierung „intelligenter“ Maschinen und die technologische Souveränität Europas bedeutet, wie die Protagonisten betonen. Denn die europäische Souveränität sei in Zeiten des geopolitischen Wettbewerbs zwischen Ost und West enorm wichtig. Die Partner investieren zum Start gemeinsam rund 17 Millionen Euro in das Vorhaben, wobei Neura Robotics mit einer Summe von rund elf Millionen Euro den Großteil der Investition trägt.

Neue Quelle für künftige KI-Roboter-Experten

Mit diesem Forschungs- und Trainingszentrum, das sogar weltweit eines der größten sei, schaffe man für Forscher und Studierende nun endlich eine einzigartige Infrastruktur in Europa, in der neue Ansätze in Robotik und KI ihren Anfang nehmen würden. Dort können sie entwickeln und lernen. „Von dort kommen dann die Experten, die den starken Kern aus europäischen Spezialisten darstellen“, kommentiert Prof. Lorenzo Masia, Direktor des TUM „RoboGym“ und TUM MIRMI Executive Direktor. Prof. Achim Lilienthal, Vizedirektor des MIRMI, unterstreicht die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Das Zusammenwirken von High-End-Robotiktechnologie und akademischer Forschung in künstlicher Intelligenz der Spitzenklasse wird der Entwicklung einen gewaltigen Schub geben.“ Für David Reger, CEO und Gründer von Neura Robotics, liegt der Schlüssel in den Daten: „Die größte Herausforderung bei der Weiterentwicklung smarter Robotik ist heute nicht mehr die Hardware, sondern der Zugang zu hochwertigen, realitätsnahen Trainingsdaten!“

Neuraverse hilft bei Geburt der nächsten Robotergeneration

Mit der TUM hat man nun ein „RoboGym“, das allen Partnern und Entwicklern über das Neuraverse – Neuras zentrale, hardwareübergreifende Plattform für Trainingsdaten – Zugang zu realen Trainingsumgebungen gewährt, damit kognitive Roboter sicher lernen und ihre erworbenen Fähigkeiten schneller skalieren. Die im „RoboGym“ generierten Daten fließen dann größtenteils in das Neuraverse. Mehr souveräne Daten für das Neuraverse heiße dann auch, präzisere KI-Modelle und leistungsfähigere Roboter zu haben. So beschleunige Neura Robotics Innovation, Sicherheit und verantwortungsvolle Automatisierung. Gleichzeitig setzt man, wie es weiter heißt, den weltweiten Standard für Physical AI. Das Ziel ist es, die Grundlage für ein weltweites Betriebssystem für Roboter zu schaffen und damit den Innovationsstandort Deutschland und Europa in einem der wichtigsten Zukunftsfelder nachhaltig zu stärken. Perspektivisch soll das „RoboGym“ auch Industriepartnern und Start-ups offenstehen. So entstehen neue Chancen für Forschung und Wirtschaft – und ein Sprungbrett für die nächste Generation „intelligenter“ humanoider Roboter.

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