Energierückgewinnung

Turbinengenerator gewinnt aus kleinen Mengen Prozessgas Strom

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Energierückgewinnung mit dem Deprag-Turbinengenerator ist in vielen Industriezweigen denkbar. Bei der Schmelze von Metallen beispielsweise werden die Schmelzwannen durch Druckluft gekühlt. Die Druckluft strömt durch Kühlkanäle und nimmt Wärme auf. Anschließend wird sie normalerweise ungenutzt in die Atmosphäre entlassen.

Leistung von Biogasanlagen mit Turbinengenerator optimieren

Mit dem neuen Turbinengenerator könnte sie - eigentlich ein Abfallprodukt - dabei gewinnbringend weiterverwendet werden: Die aus der Wärme aufgenommene Energie lässt sich mit der Mikroexpansionsturbine und dem integrierten Generator in elektrischen Strom umwandeln und ins Stromnetz einspeisen.

In großen Biogasanlagen und Blockheizkraftwerken wurde bereits bisher auf Basis des ORC-Prozesses (Organic Rankine Cycle) Restenergie verstromt, allerdings lag dort der Leistungsbereich der Anlagen zwischen 200 und 1.500 kW. Doch immer mehr kleinere Biogasanlagen und Blockheizkraftwerke entstehen heute.

Der elektrische Wirkungsgrad solcher Anlagen lässt sich mit dem neuen Turbinengenerator wirkungsvoll optimieren, indem auch kleinere Mengen Abwärme in einem ORC-Rückgewinnungsprozess effizient genutzt werden können. So kann der Gesamtwirkungsgrad dieser Anlagen unter Umständen auf mehr als 45% gesteigert werden: Damit wird laut EEG ein „Technologiebonus“ von 2 Ct/kWh für die Gesamtanlage erreicht.

Drucktransformation in Erdgasleitungen energetisch nutzen

Erdgas wird über tausende von Kilometern mit hohem Druck durch Pipelines aus den Förderländern zum Verbraucher gepumpt. Zur Einspeisung in die regionalen Netze, in denen ein geringerer Druck herrscht, muss der Druck herabgesetzt, das Gas entspannt werden. Auch die Stadtwerke vermindern noch einmal den Gasdruck, bevor das Erdgas in die privaten Haushalte gelangt.

Bei der Transformation von Drücken in Gasleitungen geht dabei in der Ferngastechnik Energie verloren, die nach Überzeugung der Deprag-Ingenieure mit dem Turbinengenerator ohne großen Aufwand in elektrischen Strom umgewandelt werden könnte.

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