Metallbearbeitung Umfangreiches Know-how entscheidend für erfolgreiches Prägen und Rändeln
Rändeln und Prägen sind zwei Verfahren, denen in der Praxis nicht immer die nötige Beachtung widerfährt. Zum einen gewinnt vor allem das Prägen ständig an Bedeutung. Zum anderen ist das Rändeln ein Verfahren, das schon manchem Maschineneinrichter den Blutdruck in die Höhe trieb, angesichts von Rüstproblemen und mangelnder Qualität der Rändelung.
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Beim Prägen – idealerweise direkt im Arbeitsgang des Werkstücks auf der Werkzeugmaschine – ist höchste Exaktheit bei der Aufbringung von Nummern und Zeichen auf das Werkstück in Bruchteilen einer Sekunde notwendig. Keine Kompromisse bei der Qualität ist deshalb die Maxime der Böni AG in Feldbach am Zürichsee. Das Familienunternehmen in der dritten Generation entwickelt und fertigt ein spezialisiertes Werkzeugprogramm von Rändel- und Prägewerkzeugen, das qualitäts- und funktionsmäßig höchsten Ansprüchen genügen muss.
Beide Verfahrensbereiche erfordern ein umfassendes Know-how, sowohl bei der Herstellung der Werkzeuge als auch bei deren Einsatz auf der Maschine. Deshalb hat neben einem umfangreichen Standardprogramm auch die Entwicklung und Herstellung von kundenspezifischen Lösungen eine besondere Bedeutung.
Rändelwerkzeuge von Böni lassen sich auf CNC- und konventionellen Drehmaschinen einsetzen und arbeiten seit 30 Jahren nach einem grundsätzlich anderen Prinzip als herkömmliche Rändelwerkzeuge. Die Werkzeuge rändeln das Werkstück nicht mit seitlich angesetzten Rändelrädern, sondern zwei Rändelräder arbeiten jeweils um 180 versetzt und tangential auf Mitte des Werkstücks.
Rändeln ohne Druck auf Arbeits- oder Querspindel

Das hat den großen Vorteil, dass auf das Werkstück und die Arbeits- und Querspindel der Maschine kein Seitendruck wirkt, sondern dass die auftretenden Kräfte vom Rändelwerkzeug selbst aufgenommen werden. Da keine seitlichen Kräfte auf das Werkstück wirken, ist es möglich, dünne und lange Werkstücke ohne Qualitätseinbussen und Durchmesserdifferenzen herzustellen (Bild 1).
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