Brandschutz

Umfassender Schutz für Rechenzentren setzt ganzheitliches Konzept voraus

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IT-Sicherheit unter ganzheitlicher Bedeutung setzt unter anderem Branddetektion, Brandmeldeanlagen und Brandlöschung voraus. Dabei gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, Brände zu bekämpfen. Beispielsweise mit Wassernebel oder auch mit verschiedenen Gasen, die eine unterschiedliche Löscheffizienz haben. Dadurch können Brand- und Brandfolgeschäden begrenzt werden, nicht jedoch die Schäden an den Anlagen selbst. Das eigentliche Ausmaß der Schäden und die Bedeutung für das betroffene Unternehmen werden dabei oft erheblich unterschätzt.

Gasförmige Löschmittel löschen optimal

Ein zuverlässiges System zur Brandbekämpfung ist zwar in der Lage, einen erkannten Brand schnellstmöglich zu löschen, aber nach erfolgreichem Einsatz lassen sich bei diesen Systemen sekundäre Brandschäden nicht verhindern. So kann eine IT-Anlage beispielsweise elementaren Schaden durch Löschwasser nehmen; Räume und Gebäude werden unbenutzbar. Die Konsequenz: Trotz erfolgreicher Löschung kann es zu ernsthaften Betriebsunterbrechungen kommen. Um diesem Risiko zu entgehen, verfügen viele Rechenzentren über Brandschutzsysteme mit gasförmigen Löschmitteln, um optimal löschen zu können.

Aber auch diese Maßnahme allein ist nicht zufriedenstellend, weil durch Rauch empfindliche Geräte und Maschinen zerstört werden können. Des Weiteren wird im Brandfall und nach der Evakuierung und der Auslösung der Gaslöschanlage der Bereich stromlos geschaltet und kann oft erst wieder durch die Feuerwehr freigegeben werden. Der Sicherheitsverantwortliche verliert wertvolle Zeit, die er nutzen könnte, um den entstandenen technischen Schaden zu ermitteln und zu beseitigen.

Die Brennbarkeit der meisten Feststoffe steht in direktem Zusammenhang mit der Sauerstoffkonzentration in der Umgebungsluft. Durch die Abnahme der Sauerstoffkonzentration sinkt deshalb auch die Brandgefahr. Das bedeutet, dass die Möglichkeit der Brandentstehung und das Ausmaß des Brandschadens bei einer niedrigeren Sauerstoffkonzentration geringer ist als unter Normalbedingungen. Platinen brennen beispielsweise bei einer Konzentration von 17 Volumenprozent nicht mehr, Kabel und Gehäuse bei 16 Volumenprozent und Papier kann bei 15 Volumenprozent nicht mehr offen brennen. Damit die Ausfallzeit durch einen Brand so gering wie möglich ist, wurde ein effektives Verfahren entwickelt, das den Sauerstoffgehalt im Schutzbereich bis etwa 15 Volumenprozent absenkt und so verhindert, dass es brennt.

Hochsensible Rauchansaugsysteme überwachen Restbrandrisiko

Müssen Mitarbeiter die Schutzbereiche oft betreten, wird der Sauerstoffpegel nur bis auf 17 Volumenprozent abgesenkt. Aufgrund des bereits reduzierten Brandverhaltens ist dann bei einem eventuellen Schmorbrand von einer sehr geringen Rauchkonzentration im Schutzbereich auszugehen. Hochsensible Rauchansaugsysteme überwachen das bereits entscheidend minimierte Restbrandrisiko. Im Anwendungsfall tritt dann die Schnellabsenkung in Aktion und sorgt innerhalb kürzester Zeit für die Reduktion des Sauerstoffniveaus mithilfe eines Stickstoffreservoirs von 17 Volumenprozent auf ein sicheres Schutzniveau.

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