Anbieter zum Thema
Mit Enovia 3D-Daten austauschen und Zusammenarbeit erleichtern
Durch die ständige Weiterentwicklung der Anlagen und ihre lange Lebensdauer ergibt sich die Notwendigkeit, detailliert festzuhalten, in welchem Kraftwerk welche Revisionen eines Bauteils verbaut sind. Schließlich kann der Monteur bei der Wartung oder Reparatur nicht sofort ein anderes Teil holen, dazu sind die Standorte der Kraftwerke zu abgelegen. Es zeigte sich, dass nur die Lösung mit Enovia Engineering Central mächtig genug war, um die zukünftigen Anforderungen zu erfüllen. Dazu gehören ein ausgereiftes Teile-Management und die Integration von anderen Entwicklungstools wie zum Beispiel für Elektrik, Elektronik sowie andere CAD-Systeme. Für Airlight Energy ist zudem wichtig, ihre Arbeitsweise mit Engineering Change Orders (ECO) über die eigenen Unternehmensgrenzen hinaus steuern zu können.
Pedretti erläutert: „Der Wechsel auf Version 6 und Enovia Engineering Central brachte uns eine ganze Reihe von Vorteilen: Wir haben eine saubere Lösung für den externen Dienstleister. Die Ingenieure unseres Produktentwicklungspartners Helbling Technik AG in Zürich können über ein VPN direkt auf unsere Datenbank zugreifen und mit unseren Live-Daten arbeiten. Das geht auch mit unseren riesigen Modellen sehr schnell. Enovia 3D-Live erleichtert den Airlight-Ingenieuren dabei die Zusammenarbeit intern ebenso wie mit Partnern, indem sie Design- und Konstruktionsdaten sehr effizient in 3D ansehen und austauschen können. Und nicht zuletzt hat diese Arbeitsweise einen Sicherheitsvorteil: Unsere Daten verlassen unser Haus nicht, die Metadaten bleiben bei uns und die Berechtigungen, die wir vergeben haben, bleiben in Kraft. Außerdem haben wir eine genaue Kontrolle, wer wann mit unseren Daten arbeitet.“
PLM soll mit ERP-System gekoppelt werden
Demnächst soll das PLM-System auch mit dem ERP-System Microsoft Dynamics NAV, das bei Airlight im Einsatz ist, gekoppelt werden. Dann kann die kommerzielle Seite der Anlagen im ERP umfassend verwaltet werden. Dies alles ist eine Vorbereitung auf den nächsten großen Schritt: Werden heute noch alle Anlagen und die zugehörigen Formen und Maschinen extern gefertigt, sollen in der Zukunft die wichtigen Teile der Wertschöpfungskette ins eigene Haus verlagert werden. Dann wird die Fabrikplanung mit Delmia eine Rolle spielen, die wiederum über Enovia mit den Konstruktionsdaten integriert ist. Auch die technische Analyse und Validierung der Produkt-Performance mittels Simulia soll integriert werden, ebenso wie andere CAD-Systeme: beispielsweise für die Entwicklung der Elektronik und die Layout-Planung, die typischerweise in einem 2D-System abläuft, insbesondere aber auch die spezifischen Prozesse und Autocad-Inventor-Daten der Bauingenieure und Konstrukteure, die für den Tiefbau zuständig sind.
(ID:37406190)