E. Zoller Universalmessgerät prüft lückenlos Werkzeuge für die Werkzeugvoreinstellung
Hersteller von Implantaten und medizinischen Instrumenten müssen nicht nur höchste Qualität fertigen, sondern diese auch nachweisen können. Einstell- und Messgeräte für die Werkzeugvoreinstellung sind daher längst fester Bestandteil für eine lückenlose Prüfung, Rückverfolgung und Dokumentation der eingesetzten Zerspanungswerkzeuge, wie Zoller auf der Metav 2012 zeigt.
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In der Medizintechnik sind Losgrößen zwischen 200 und 500 Stück – also Sonderformen der Einzelfertigung – an der Tagesordnung. Dabei gilt immer der Anspruch höchster Qualität, die sich sowohl aus hochwertigen Werkzeugen als auch durch eine optimale Werkzeugvoreinstellung ergibt.
Genaue Werkzeugvoreinstellung in der Medizintechnik besonders wichtig
Insbesondere die geringe Größen vieler medizintechnischer Bauteile macht die exakte Einstellung von Spitzenhöhe und Schneiden beim Rüsten zur Herausforderung für die Maschinenbediener. Direkt auf der Maschine ist das kaum reproduzierbar möglich.
Wird dies jedoch außerhalb der Maschine an einem Werkzeugvoreinstellgerät gelöst, bedeutet das weniger Rüstzeit und mehr Qualität. Einen Allrounder für die wirtschaftliche Überprüfung von Werkzeugen vor und nach dem Schärfen zeigt E. Zoller auf dem Sonderstand „Metal meets Medical“.
Universalmessgerät zum Messen im Durch- und Auflicht
Das Universalmessgerät Smartcheck eigne sich zum Messen im Durch- und Auflicht. Damit ließen sich unkompliziert per Mausklick axiale und radiale Werkzeuggeometrien kontrollieren, messen und – relevant für die Medizintechnik – nach den Richtlinien der ISO 9000 protokollieren, heißt es vom Hersteller.
Smartcheck ist modular aufgebaut und lässt sich schnell an individuelle Anforderungen anpassen. Ob als manuelle oder CNC-Ausführung, mit der Zoller-Software Pilot 3.0 könne das Messen von Schneidenradien, Winkeln, Längen und Durchmessern vollautomatisch auf Knopfdruck erfolgen. Dabei garantieren hochauflösende Optiken in Kombination mit spezieller Beleuchtung eine gute Darstellung der Schneiden im Auflicht.
Nicht zuletzt ermöglicht es das Universalmessgerät, im Einrichtbetrieb in der CNC-Ausführung vollautomatische, beliebig oft wiederholbare Messabläufe mit automatischem Prüfprotokoll sowie umfangreiche Statistik- und Protokollfunktionen durchzuführen, heißt es weiter.
E. Zoller auf der Metav 2012: Halle 15, Stand E03
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