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Doch nicht nur auf Maschinen-, auch auf organisatorischer Seite bestand Handlungsbedarf. „Der organisatorische Zustand war unhaltbar“, beschreibt Tännler, „da gab es Excel, Windows 98 und Insellösungen für die Produktionsplanung und Lohnabrechnung, das war’s. Unser Ziel war ganz klar eine integrierte ERP-Lösung.“ Entsprechende Erfahrungen hatte er bereits reichlich gesammelt. Bevor er als Mitinhaber und Geschäftsleiter zu Alme kam, hatte Tännler bereits zwischen 1990 bis 2000 bei dem Aadorfer Unternehmen gearbeitet.
Nach einem berufsbegleitenden Betriebswirtschaftsstudium wechselte er dann zu dem Schweizer Fräsmaschinenhersteller Mikron, anschließend zu dessen Muttergesellschaft Ammann. „Dort war ich im weltweiten Kundendienst tätig und habe die Prozesse und Organisation von großen Unternehmen kennen gelernt.“ Dabei konnte Christian Tännler zudem reichhaltige Erfahrungen mit SAP-Lösungen sammeln, was sich auch in seinem Terminus bei den ERP-Modulen und Funktionen bemerkbar macht. „Ja, ich bin völlig SAP-lastig gewesen“, beschreibt der CEO. „Deshalb wollte ich auch ein integriertes System aus einem Guss, mit einem Funktionsumfang, der alle unsere Bereiche abdeckt. Aber ich wollte auf keinen Fall ein unflexibles System, an dem man einfach nichts selbst machen kann und das in der Beratung mehr kostet als bei anderen die komplette Einführung.“
Schnelle Einführung auch ohne Pflichtenheft
Nach einem kurzen Kontakt mit Business One, der aus Tännler´s Sicht allerdings sehr unbefriedigend ausfiel, kam der Tipp eines befreundeten Controllers gerade richtig, sich die Lösung abas-ERP genauer anzusehen. „Die hat mich sofort überzeugt“, beschreibt Christian Tännler, „sie bietet alle Funktionen, die wir benötigen, ist flexibel, einfach zu handhaben und Anpassungen sind damit extrem schnell durchzuführen.“ Ebenfalls passend war, dass just zu dem Zeitpunkt die Abas Competence Partner GmbH im 40km entfernten St. Gallen eröffnet hatte. Eingeführt wurde abas-ERP dann ab Mai 2007, zunächst das Modul Produktionsplanung. Zum Einführungsprozess verliert Tännler nicht viele Worte, das habe bisher mit fast jedem Modul problemlos funktioniert. Und das, obwohl es kein Pflichtenheft für die ERP-Einführung gibt. „Das gesamte Konzept ist in meinem Kopf“, beschreibt der CEO, „und ich habe es on-the-job umgesetzt.“
Bis heute ist nun in fast allen Bereichen abas-ERP eingeführt, ausgenommen die Lohnbuchhaltung, dort wird wegen schweizerischen Lohneigenheiten noch die Lösung Sesam eingesetzt. Christian Tännler: „Aber Abas-ERP ist auch hier das führende System.“ Das heißt, die Personaldaten werden zuerst im ERP gepflegt und werden dann im Sesam über eine Schnittstelle übernommen. „Das funktioniert super“, zeigt er sich zufrieden, auf Knopfdruck seien die Löhne im Lohnbuchhaltungs-System.
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