Sensoren USB-Stereokamera macht die dritte Dimension erschwinglich

Eine 3D-Stereo-Kamera ermöglicht es, detaillierte Tiefenbilder mit filigranen Details und vollflächige 3D-Bilder zu liefern. Dies eröffnet für die Robotertechnik und die Qualitätsprüfung völlig neue Perspektiven, denn viele Aufgaben lassen sich dort und in der automatisierten Serienproduktion nur mittels 3D-Sensor lösen.

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Der 3D-Blick der Ensenso N10 lässt Roboter zielsicher greifen.
Der 3D-Blick der Ensenso N10 lässt Roboter zielsicher greifen.
(Bild: IDS Imaging Development Systems)

Besonders industrielle Anwendungen werden von der Ensenso-N10-Kamera profitieren. Im Bereich der 3D-Führung von Robotern (Bild 1) oder in der Qualitätsprüfung (Bild 2) industrieller Fertigungsprozesse eröffnet die 3D-Bildverarbeitung eine Vielzahl von Möglichkeiten. Aufgrund der Komplexität und der relativ hohen Kosten der Technik wurde dieses Potenzial bis jetzt kaum genutzt. Dabei lassen sich viele Aufgaben in der Robotertechnik und in der automatisierten Serienproduktion nur mittels 3D-Informationen zufriedenstellend lösen.

Eine leistungsfähige Softwareist das Highlight der Kamera

Dreidimensionales Sehen und eine genaue Positionsbestimmung ungeordneter Objekte machen beispielsweise den zielsicheren Griff auf unsortierte Bauteile – den bekannten „Griff in die Kiste“ – für einen Roboter erst möglich. Auch für anspruchsvolle Montageprozesse, wie das Kleben oder Schweißen, ist ein dreidimensionaler Blick die Voraussetzung für ein autonomes Arbeiten des Roboters.

Ein weiterer Vorteil von 3D Vision liegt in einer deutlich höheren Flexibilität. Viele Anwendungen in der 2D-Bildverarbeitung erfordern sehr spezifische Lösungen auf Seiten der Bilderfassung, die an sich ändernde Anforderungen nur mit hohem Aufwand angepasst werden können. Eine 3D-Kamera erfasst von vorneherein Form, Größe, Position und Orientierung beliebiger Objekte und macht diese Daten für verschiedenste Anwendungen nutzbar.

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