Strauchelnde Stromer VDA geht von fast 30 Prozent weniger E-Auto-Verkäufen aus

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Der Verband der Automobilindustrie (VDA) senkt die Prognosen um weitere vier Prozent. Demnach werden rund 29 Prozent weniger Elektroautos abgesetzt als im letzten Jahr.

Wenn es um Elektroautos geht, dann schwächelt der Absatz in Deutschland jetzt doch noch mehr als vor einiger Zeit vom Branchenverband VDA noch geglaubt wurde. Hier die aktuelle Prognose.(Bild:  F. Gleichmoser)
Wenn es um Elektroautos geht, dann schwächelt der Absatz in Deutschland jetzt doch noch mehr als vor einiger Zeit vom Branchenverband VDA noch geglaubt wurde. Hier die aktuelle Prognose.
(Bild: F. Gleichmoser)

Wegen der schwachen Nachfrage nach Elektroautos schraubt die Branche ihre Prognose für 2024 weiter nach unten. Man rechnet demnach jetzt nur noch mit einem Jahresabsatz von 372.000 reinen Batteriewagen, was rund 29 Prozent weniger wären als im Vorjahr. Davon geht zumindest der Verband der Automobilindustrie (VDA) aus, so die dpa. Bisher glaubte man an einen Rückgang um 25 Prozent (insgesamt 393.000 neue E-Autos, die ausgeliefert werden).

Nur 13 Prozent der Neuzulassungen sind Elektroautos

In den ersten neun Monaten wurden in Deutschland den Angaben zufolge nur 276.000 reine Batteriefahrzeuge abgesetzt, was bereits 29 Prozent weniger waren als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Grund sei vor allem, dass der Kauf von E-Autos nicht mehr staatlich gefördert wird, wie der VDA registriert. Damit entfielen nur 13 Prozent aller Neuzulassungen auf Elektroautos. Insgesamt wurden in Deutschland in den ersten neun Monaten aber weniger Autos gebaut als im Vorjahreszeitraum. Mit rund 3,11 Millionen Fahrzeugen lag die Pkw-Produktion lediglich ein Prozent unter Vorjahresniveau. Das seien sogar 13 Prozent weniger als im Vor-Corona-Jahr 2019.

Umsatz-Ping-Pong zwischen Export und Inlandsnachfrage

Etwas besser entwickelte sich der Export. In den ersten neun Monaten wurden 2,42 Millionen Pkw aus deutscher Produktion ins Ausland verkauft, was drei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum bedeutet. Das seien aber nach wie vor fast zehn Prozent weniger als im Vorkrisenniveau 2019. Im September gingen die Bestellungen aus dem Ausland im Vergleich zum Vorjahresmonat aber um sechs Prozent zurück. Die Inlandsnachfrage zog derweil um 19 Prozent an, wie der VDA weiter analysiert hat. Das konnte das sich abschwächende Auslandsgeschäft aber nicht ausgleichen. Insgesamt gingen zwei Prozent weniger Bestellungen ein als im gleichen Zeitraum 2023. Im ersten Halbjahr hatte es hier noch ein leichtes Plus gegeben.

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