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Das nach der Economic Vision 2030 entwickelte Konzept sieht nach Aussagen des Managers ehe eine vierfache Steigerung des BIP von Abu Dhabi bis zum Jahr 2030 und die Reduzierung der Ölbhangigkeit vor. „2008 bezog Abu Dhabi rund 60 % seiner Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft, während der Rest von 40 % aus anderen Quellen kam. Dies soll bis 2030 umgekehrt werden,” betonte Al-Kawari.
Acht Industriebranchen sollen sich in der Freizone ansiedeln
Die Kizad-Strategen wollen acht Industriegruppen ine Ansiedlung in Abu Dhabi schmackhaft machen. Dazu zählen die Metallverarbeitung, die Petrochemie und Chemieindustrie, Pharmaindustrie, Lebensmittelverarbeitung, Paper-, Druck und Verpackungsindustrie sowie Handel und Logistik und andere Branchen.
Al-Kawari bezeichnete die VAE als ein Drehkreuz in der Golf-Region. „Es besteht Jafza (Jebel Ali Free Zone in Dubai) in der Nähe. Außerdem hat sich der Hafen Mina Zayed wegen seiner modernen Anlagen gut entwickelt.“ Mina Zayed gilt als ein der modernsten Containerhäfen der Region. Der Golf-Kooperationsrat – eine aus sechs Golf-Ländern bestehende Gemeinschaft – baut gemeinsam ein umfangreiches Eisenbahnnetz.
Bahnstrecken für den Gütertransport werden ausgebaut
Die Etihad-Rail ist zuständig für die Entwicklung und den Betrieb des Gütertransportes. Die mit dem Bau des Netzes erfassende Phase 1 ist bereits zum Bau des Netz vergeben. Mit den in Phase 2 vorgesehenen Bauarbeiten wird begonnen. „Mit Phase 3 wird der Rest der nördlichen Emirate bis 2015 auch ins Netz integriert,” so Al-Kawari.
Khalifa Port wird nach den modernsten Kriterien gebaut, um die größten Schiffe der jüngsten Generation in Empfang nehmen zu können. Die Hafenentwicklung geht in verschiedenen Phasen voran. Obwohl die Phase 1 offiziell erst im vierten Quartal 2012 vollendet wird, ist der Hafen bereits im Betrieb. Es werden hier bereits Baumaterialien und Tonerde entladen. Der Hafen wird zunächst eine Kapazität von 2 Mio. Containern und zusätzlich 8 Mio. t von Massengütern und Stückgütern haben; diese Kapazität wird auf 15 Mio. TEU beziehungsweise 35 Mio. t steigen.
Freizone Kizad punktet mit Verkehrsanbindung
„Kizad bietet direkten Anschluss zu den Märkten des Mittleren Osten an. Sowohl die Kizad als auch der Hafen Khalifa sind mit einem dichten Straßennetz verbunden, das wiederum den Anschluss zu den Ländern des Golfkooperationsrates sowie des Mittleren Osten findet. Außerdem sind Abu Dhabi International Airport und der Al-Maktoum International Airport in Dubai voneinander nur 30 Minuten entfernt. Die Unternehmen in der Freizone Kizad können leicht per Fracht- und Passagierbahn mit anderen Teilen der arabischen Halbinsel verbunden werden,” sagte Al-Kawari.
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