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Vertreter von Abu Dhabi auf der Hannover-Messe sagten, die Bahn der Emirate baue den VAE-Teil eines großen panarabischen Bahnnetzes, das Jemen, Oman sowie Saudi Arabien mit der Europäischen Union und Russland verbinden werde. Dies könne wiederum den Frachttransport für die Unternehmen in der Kizad-Zone erleichtern. Ein Lagergebäude sowie ein Logistikpark werden auch noch in dem Kizad-Bereich gebaut.
Binos entscheidet sich für Investition in der Freizone Kizad
Auf der Hannover-Messe konnte Kizad den deutschen Maschinenhersteller Binos als erstes deutsches Unternehmen für die Kizad-Zone gewinnen. Berndt Greten, der Geschäftsführer der Binos GmbH, Hatem Farah, Vorsitzender des Unternehmens Talab Board, das als Partner mit Binos zusammenarbeitet, und Khaled Salmeen Al-Kawari unterzeichneten einen langfristigen Vertrag äber die Ansiedlung. Der niedersächsische Maschinenhersteller baut ein Werk zur Fertigung von Maschinen für die Produktion von hochwertigen Platten aus Palmenresten und alternativen Materialien.
„Das Werk wird unser erstes Warenhaus im Nahen Osten sein. Wir haben uns aufgrund der hervorragenden Infrastruktur und den sehr niedrigen operative Kosten für die Industriezone Kizad entschieden. Abu Dhabi ist einer der Zukunftsmärkte,” sagt Greten.
Die VAE-Ministerin für Außenhandel Sheikha Lubna bint Khalid Al Qasimi, die bei der Unterzeichnung des Vertrages anwesend war, sagte unserer Redaktion, Kizad biete mit seiner Lage zwischen Abu Dhabi und Dubai einen ausgezeichneten Zugang zu lokalen, regionalen und internationalen Märkten sowie niedrige Betriebskosten und Strukturen, die einen reibungslosen Geschäftsablauf ermöglichten. Die Industriezone spiele eine Schlüsselrolle für die Regierung in Abu Dhabi.
Auch Dubai setzt auf Ansiedlung ausländischer Unternehmen
Weil ihm im Gegensatz zu Abu Dhabi die Öl- und Gasreserven fehlen, will das Schwesteremirat Dubai beschleunigt ausländische Industrieunternehmen ansiedeln. Dubai baut die Jebel Ali Freie Zone (Jafza) weiter, von der die ausländischen Unternehmen wegen der guten Logistikanbindung profitieren sollen.
Jafza-Vertreter auf der Messe in Hannover meinten, die Jafza-Zone sei die „größte und schnellstwachsende freie Zone der Welt”. In einem Gespräch mit unserer Redaktion meinte Adil Al-Zarooni, Senior Vice President von Jafza, die Freizone beherberge mehr als 6700 Unternehmen aus 150 Ländern und habe sich zur „treibenden Wirtschaftskraft” von Dubai entwickelt. Die Hafeninfrastruktur werde weiterhin modernisiert und expandiert. Die Güterverteilung werde dadurch einen starken Auftrieb bekommen.
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