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Führung Vertrauensvolle Führung ist ein Vorteil in Krisenzeiten

Redakteur: Melanie Krauß

Den Führungskräften fällt in der Coronakrise eine Schlüsselrolle zu. Vorgesetzte, die in der Vergangenheit eine gute und vertrauensvolle Beziehung zu ihren Mitarbeitern aufgebaut haben, sind dabei laut Stepstone klar im Vorteil.

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Die Experten von Stepstone sind sich sicher: Eine gute Beziehung zu den Mitarbeitern zahlt sich für Führungskräfte in Krisenzeiten aus.
Die Experten von Stepstone sind sich sicher: Eine gute Beziehung zu den Mitarbeitern zahlt sich für Führungskräfte in Krisenzeiten aus.
(Bild: ©peterschreiber.media - stock.adobe.com)

Die gute Nachricht: 71 % der Beschäftigten haben ein gutes Verhältnis zu ihrer Führungskraft. Das ist das Ergebnis einer Studie des Jobportals Stepstone. 92 % der befragten Manager gaben wiederum an, ihren Mitarbeitern zu vertrauen.

Vorgesetzte, die in der Vergangenheit eine gute und vertrauensvolle Beziehung zu ihren Mitarbeitern aufgebaut haben, sind laut Stepstone in Krisenzeiten im Vorteil. Studienleiterin Dr. Anastasia Hermann: „Arbeitnehmer, die es gewohnt sind, eigenverantwortlich zu arbeiten und selbst Entscheidungen zu treffen, kommen mit der aktuellen Situation nicht nur besser zurecht – sie arbeiten wahrscheinlich auch produktiver.“

Die Ergebnisse der Befragung zeigen aber auch, dass sich Selbst- und Fremdwahrnehmung von Chefs und ihren Mitarbeitern in manchen Bereichen drastisch unterscheiden. So sind neun von zehn Führungskräften der Meinung, sie bezögen ihre Mitarbeiter bei Entscheidungen grundsätzlich mit ein. Von den Mitarbeitern gaben aber nur 42 % an, tatsächlich mit entscheiden zu können.

Beschäftigte wünschen sich mehr Kommunikation

Mitarbeiter würden sich außerdem gerne noch intensiver mit der Führung austauschen: Schon unter normalen Umständen wünschen sich 62 %, dass ihr Chef mehr mit ihnen kommuniziere. Gut jeder Zweite (51 %) ist der Meinung, seine Führungskraft solle sich mehr Zeit für ihn nehmen.

In virtuellen Teams ist Kommunikation noch wichtiger. „Führungskräfte sollten sich derzeit mehr denn je als Dienstleister für ihre Mitarbeiter verstehen und immer für sie ansprechbar sein“, so die Expertin. „Gerade jetzt, wo eine große Unsicherheit herrscht und sich die Situation täglich ändern kann, ist ein stetiger und verlässlicher Austausch die Basis für eine gute Zusammenarbeit.“

Für die Studie „Deutschland und seine Chefs“ hat die Online-Jobplattform 2019 rund 3500 Fachkräfte ohne Personalverantwortung und 1.500 Führungskräfte in Deutschland befragt.

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