Effizienter Großteiledruck VFGF heißt Additive Fertigung mit Turboeffekt

Quelle: Herrmann Additive 3 min Lesedauer

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Mit dem VFGF-Verfahren von Herrmann Additive klappt der Druck von großvolumigen Bauteilen mit der Hälfte der Kosten und der halben Zeit als sonst ...

Das ist nur eine von bisher vier Queen-1-Anlagen bei Herrmann Additive, die für XXL-Anwendungen im 3D-Extrusions-Druck herangezogen werden. Eine fünfte ist sozusagen unterwegs. Erfahren Sie hier, was man damit alles machen kann und warum ...(Bild:  Herrmann Additive)
Das ist nur eine von bisher vier Queen-1-Anlagen bei Herrmann Additive, die für XXL-Anwendungen im 3D-Extrusions-Druck herangezogen werden. Eine fünfte ist sozusagen unterwegs. Erfahren Sie hier, was man damit alles machen kann und warum ...
(Bild: Herrmann Additive)

Das Team hinter der Queen 1 ist zurück! Und das ist es mit einem neuen Konzept: Herrmann Additive fertigt nämlich großvolumige Kunststoffbauteile im 3D-Extrusionsdruck als Entwicklungspartner und „Full Service“-Dienstleister. Und das klappe von der Machbarkeitsprüfung bis zum einbaufertigen Bauteil, hoch wirtschaftlich und natürlich auch ohne Werkzeugkosten. Der Schlüssel für solche XXL-3D-Bauteile ist, wie schon erwähnt, das VFGF-Verfahren (Variable Fused Granulate Fabrication) von Herrmann Additive. Rasche Verfügbarkeit von Bauteilen, kurze Lieferzeiten und – verglichen mit werkzeuggebundenen Verfahren – ein hohes Kosteneinsparpotenzial, zählten dabei zu den Merkmalen. Die Verwendung von für das Spritzgießen typischen Kunststoffgranulaten statt hochpreisigen Polymer-Filamente überzeugt demnach durch hohe Wirtschaftlichkeit ab Losgröße 1 – bis hin zu mittleren Serien.

Flexibler 3D-Druck mit 1,5- oder Drei-Millimeter-Düse

Der besondere Clou stecke in einer Verfahrensbesonderheit: Dem Einsatz einer variablen Düse (Variable Fusing), die beim Bauteilaufbau zwischen einem Turbo- und einem Detailmodus variieren kann, wie Herrmann Additive erklärt. Die daraus folgende Flexibilität des Verfahrens erlaube es, hohe Aufbaugeschwindigkeiten großer 3D-Bauteile zu genießen. Die variable Düse kann mit hohen Materialdurchsätzen im Turbo-Modus schnell drucken, zum Beispiel in den Infill-Bereichen im Innern der Geometrie, an anderen Stellen wiederum im Detailmodus für hohe Präzision sorgen. Die variable Düse einer Queen-1-Anlage, von denen Herrmann Additive bald fünf Systeme hat, arbeitet mit einer Düsenkombination von 1,5 Millimetern (Detailmodus) und drei Millimetern (Turbomodus). Auch sie trägt das Material schichtweise auf. Damit erreicht man eine hohe Auflösung bei kurzer Fertigungszeit und eben niedrigen Materialkosten. Die Verfahrensgeschwindigkeit liegt bei maximal 500 Millimetern pro Sekunde. Die Anlage erreicht einen dynamischen Materialdurchsatz zwischen 150 bis 2.000 Gramm pro Stunde.

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