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Condition-Monitoring-Systeme

Wartung braucht Zusammenspiel von Sensorik und Intelligenz

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Die Software dient dem Unternehmer als flexibler Instandhaltungsexperte

Als Ergänzung dazu gibt es das IFN AI mit sechs Analogeingängen für Sensoren mit +/–10 V, das ähnliche Eigenschaften besitzt wie das vorgenannte Gerät. Bis zu sechs analoge Eingangssignale lassen sich damit im Dauereinsatz und mit hoher Genauigkeit erfassen, wobei auch hier die maximale Abtastfrequenz 192 kHz pro Kanal beträgt. Drehzahlen, Kräfte sowie Drehmomente, Drücke und Temperaturen mit hoher Qualität können die Geräte bündeln, an die CMS-Zentraleinheit übermitteln und per Software in direkte Beziehung zu den Automatisierungs- oder auch anderen CM-Daten setzen.

Hierzu dient die Software Siplus CMS4000 X-Tools von Siemens. Darin enthalten ist eine umfangreiche Funktionsbibliothek für Analyse, Diagnose und Zustandsüberwachung als Ergänzung zur Automatisierung. Je nach Anforderungsprofil stehen drei Varianten zur Verfügung: Demo, Standard und Professional. Bei letzterer ist die volle Funktionalität inklusive der Aufzeichnung aller Echtzeitdaten gegeben mit der Möglichkeit der Aufzeichnung auf mehreren Servern. Die einfache Integration in die Steuerungsarchitektur ist dadurch gegeben, dass die modular aufgebaute Software Schnittstellen zu Simatic S7, Simatic TDC, Simotion sowie Simatic Maintenance Station – alle von Siemens – besitzt.

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Benachrichtigungen geben dem Anwender Spiel für Gegenmaßnahmen

In der Praxis lassen sich damit bis zu 16 Clients an einem X-Tools-Server anschließen. Bei Bedarf, wie zum Beispiel für die reine Datenaufzeichnung, kann der Server auch ohne Clients betrieben werden. Auf die Anforderungen im industriellen Alltag ausgerichtet, können die Analysemodelle oder -skripte wahlweise auf Online- und auf Offlinedaten angewendet werden. Vorteil: Die Schadensursache nach einem plötzlichen Anlagenstillstand kann mit den vorhandenen Werten sehr gezielt und schnell vorgenommen werden. Das dazu notwendige Abarbeiten der Daten kann äquidistant, ereignisgesteuert oder sequenziell erfolgen. Tritt ein Ereignis, wie zum Beispiel die erkannte Schädigung eines Lagers oder eines anderen Maschinenelements, auf, ist die Software in der Lage, automatisch eine entsprechende E-Mail zu versenden. Durch eine solche zeitnahe Benachrichtigung lassen sich Schäden schneller erkennen und beheben, beispielsweise kann der Anwender rechtzeitig Gegenmaßnahmen einleiten.

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