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Bohrwerkzeuge Weltpremiere! Jetzt kommt der Superbohrer mit vier Schneiden

| Redakteur: Peter Königsreuther

Alles andere als ein reines Facelift, verspricht Ceratizit, ist der WTX Hfds. Denn er sei wirklich eine Innovation. Nicht nur, weil er als einziger seiner Art mit vier Schneiden nun die Späne tanzen lässt...

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Nicht nur schneller, sondern auch länger, hat Ceratizit den neuen, erstmals 4-schneidigen, Hochvorschubbohrer WTX Hfds gemacht, heißt es. Damit breche er in seiner Klasse alle bisher aufgestellten Performance-Rekorde.
Nicht nur schneller, sondern auch länger, hat Ceratizit den neuen, erstmals 4-schneidigen, Hochvorschubbohrer WTX Hfds gemacht, heißt es. Damit breche er in seiner Klasse alle bisher aufgestellten Performance-Rekorde.
(Bild: Ceratizit)

Die Vorschusslorbeeren, die er laut Hersteller schon erhalten hat, schrauben die Erwartungshaltung bei potenziellen Nutzern jetzt schon hoch. Denn er zeige im Einsatz noch nie dagewesene Resultate – quasi ein neuer Benchmark im Bohrersegment. „Egal, was wir ihm zum Wettbewerb vorsetzen: der WTX Hfds ist einfach schneller! Damit spart er im Vergleich zu den 2- und 3-schneidigen Hochgeschwindigkeits- und Hochvorschubbohrern bis zu 66 % Bearbeitungszeit ein“, begeistert sich Felix Meggle, Produktmanager Bohrwerkzeuge bei Ceratizit.

Langlebige Bohrperformance trotz Highspeed

Ausgelegt und entwickelt als Stahl- und Gusswerkstoff-Spezialist zerspant der neue Bohrer diese Werkstoffe praktisch ohne Mühe, heißt es weiter. „Dabei arbeitet er mit größter Sorgfalt und einem Tempo, würde man das auf den Straßenverkehr übertragen, führe er jedenfalls weit jenseits der Legalität“, scherzt Meggle. Wer nun einen ebenso raschen Boxenstopp aufgrund von Verschleiß vermute, könne sich entspannen, denn der 4-Schneider trage nicht nur Sprinterqualitäten in den Genen, sondern überrunde auch beim Langstreckenlauf das bisher existierende Mitläuferfeld.

Nichts sagt mehr aus, als Ergebnisse aus der Bohrerpraxis:

„Nicht nur die Leistungsstärke und eine damit verbundene Produktivitätssteigerung sprechen für den WTX Hfds, sondern auch Qualitätsmerkmale wie die Positioniergenauigkeit, die Toleranz und die erreichbare Rundheit respektive Zylindrizität der damit erzeugten Bohrungen“, führt Meggle weiter aus. In mehreren Feldversuchen, heißt es dazu, wurde eine durchschnittliche Positioniergenauigkeit von 0,03 mm auf volle Bohrungstiefe ermittelt. Unter Beachtung der Schnittdaten, ein erstaunliches Ergebnis, sagt Ceratizit.

„Lassen Sie mich ein Beispiel heranziehen: mit einem WTX Hfds mit Durchmesser 6,8 mm und 5×D fahren wir im Werkstoff 1.7331/16MnCr5 eine Schnittgeschwindigkeit Vc von 120 m/min und nutzen einen Umdrehungsvorschub von F = 0,5 mm/Umdrehung. Dabei erreichen wir Bohrungen in H7-Toleranz“, verspricht Meggle. Ermöglicht werde das durch die spezielle pyramidenartige Ausspitzung des Bohrers, die nichts mit einer herkömmlichen Querschneide zu tun habe, und für eine hervorragenden Zentrierung des Bohrers sorge. Durch vier durchgehend spiralig ausgeführte Kühlkanäle wird jede Schneide optimal gekühlt, sagt Ceratitzit, wobei der Werkzeugkern trotz des ausgesparte Kernmaterials äußerst stabil bleibt. Zudem erzeugt der WTX Hfds einen sehr geringen Grat beim Ein- und Austritt der Bohrung.

Wonnemonat verspricht Rekorde beim Bohren

Dass man bei der Premiere des WTX Hfds nichts dem Zufall überlassen wurde, zeige die dabei eingesetzte, spezielle Dragonskin-DP-14S-Beschichtung von Ceratizit. Denn dieser TiAlN-Nanolayer widersteht sogar Anwendungstemperaturen von 1000 °C, betont Ceratizit, und ebnet so dem neuen 4-schneidigen VHM-Bohrer den Weg zu einer bisher unerreichten Performance. „Das Beste ist, dass der WTX Hfds mit Erscheinen des aktuellen Ceratizit-Up2Date-Katalogs jetzt Mai 2020 lagermäßig in Durchmessern von 6 bis 16 mm verfügbar ist“, informiert Meggle.

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