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Die K 2016 ist am Start

Weltweit größte Kunststoffmesse öffnet am 19. Oktober ihre Hallen

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Design- und Formsimulation

Ein weiterer Anbieter von moderner Software ist Dassault Systèmes. Mit seinen 3-D-Simulationsprogrammen wie Catia, Material-Software wie Solidworks und Delmia, einem „Digital-Twin-Programm“ für den Bau von Produktionslinien, bietet Dassault integrierte Lösungen, die die Produktentwicklungszeit reduzieren – bei Solidworks zum Beispiel um 20 bis 50 %, sagt Lotfi Derbal, Senior Product Portfolio Manager.

Solidworks ermöglicht Simulationen, in denen Teile getestet und optimiert werden können, bevor in Formen und Produktion investiert wird. Bei der Formentwicklung können die Entwickler laut Derbal Kühlkanäle testen, Komponenten austarieren, das Fließverhalten in der Form überprüfen und die Teilequalität bewerten.

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Was Programme können müssen

Catia bietet prozessorientierte 3-D-Simulationsprogramme, wie Fabrice Agnes, Engineering Portfolio Management Director bei Catia, erklärt. Dazu gehören Plastic Mechanical Designer, das schnelle Iterationen von Designs ermöglicht, Merkmale wie Gitter, Rippen, Verstärkungen und Bossen kompensiert und zeigt, wie Modifikationen sich auf Füll- und Fließvorgänge und andere Arbeitsschritte auswirken. Eine andere Anwendung, Mold and Tooling Designer, ermöglicht das Experimentieren mit Einsätzen, Ausstoßern, Kühlsystemen, Trennlinien, Trennebenen und anderen Formmerkmalen.

Eine aktuelle Entwicklung, die möglicherweise auf der K 2016 gezeigt wird, ist Functional Generative Designer: Die Software ermöglicht die Optimierung des Kühlsystems einer Form, egal ob sie durch herkömmliche Bearbeitung oder durch generative Fertigungsverfahren (3-D-Druck) hergestellt wird, um die Teileproduktion und -eigenschaften zu verbessern.

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