Krise auf Rädern Weltweit leiden die Autohersteller an schwacher Konjunktur

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Die weltweite Autokonjunktur schwächelt! Auch die deutschen Autohersteller haben in den letzten sechs Monaten nichts zu lachen gehabt. Die Party sei vorbei!

Einer hat die Nase vorn! Weltweit sieht es für die Autokonzerne momentan eher düster aus. Analysten von EY haben sich die Lage mal näher angeschaut und überall Verluste registriert. Und das werde nicht so schnell enden. Lediglich KIA kann sich nicht beklagen ...(Bild:  KIA)
Einer hat die Nase vorn! Weltweit sieht es für die Autokonzerne momentan eher düster aus. Analysten von EY haben sich die Lage mal näher angeschaut und überall Verluste registriert. Und das werde nicht so schnell enden. Lediglich KIA kann sich nicht beklagen ...
(Bild: KIA)

Insbesondere das Ergebnis der deutschen Automobilhersteller sackte ab, wie die dpa meldet. Zusammengenommen machten Volkswagen, BMW und Mercedes-Benz von Januar bis Juni einen operativen Gewinn (Ebit) von 25,9 Milliarden Euro. Das waren 18 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, was aus einer Analyse hervorgeht, für die die

Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY die Finanzkennzahlen der 16 weltweit größten Autohersteller auswertete.

Schwacher Yen sorgt für Plus bei Japans Autobauern

Gemessen am Vorjahreszeitraum stieg der Umsatz aller Autokonzerne im ersten Halbjahr zwar noch um 3,7 Prozent auf gut eine Billion Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) ist aber mit 80,4 Milliarden Euro um 7,8 Prozent niedriger ausgefallen als ein Jahr zuvor. Mit einem Gewinnplus von 37,1 Prozent und 14,2 Prozent Umsatzwachstum trumpften dabei vor allem die Autobauer aus Japan auf. Das, so die Analysten, lag am andauernden Wertverfall des Yen, der japanische Produkte im Ausland billiger macht und zu Wechselkursgewinnen führt.

Viele Probleme dürften die Gewinne weiter schmälern

Die EY-Marktbeobachter stellen aber klar, dass das auf Währungseffekten beruhende Gewinnwachstum bei den japanischen Herstellern die in Wahrheit sehr viel schlechtere Gewinnsituation der Autoindustrie nur verschleiert. Denn die meisten anderen Hersteller kämpften demnach mit kräftigen Einbußen. Angesichts hoher Investitionen in Elektromobilität, Lieferprobleme bei Komponenten, problematischen Modellwechseln und Rabattaktionen werden die Gewinne höchstwahrscheinlich noch weiter unter Druck geraten.

Das sollten Autohersteller jetzt für ihre Zukunft tun ...

Die Analysten prognostizieren deshalb Sparmaßnahmen auf breiter Front. Die Autohersteller hätten nämlich nur begrenzt Einfluss auf die regulatorischen Bedingungen. Deshalb sei es umso entscheidender, dass sie ihre internen Strukturen optimierten, Kosteneinsparungen vornähmen und gleichzeitig sehr zielgerichtet dort investieren, wo es ihnen helfe, den eigenen Markenkern und das eigene Leistungsversprechen herauszustellen.

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