Bildverarbeitung

Werkstücke mit optischen Sensoren und BV-Systemen exakt vermessen

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EHR setzt ausschließlich auf optische Sensoren, die also berührungslos (und damit insitu) funktionieren. Die beiden gängigsten Sensorikprinzipien sind telezentrische Messanordnungen und die Laser-Triangulation. Weitere optische Messmethoden sind konfokal-chromatische Abstandssensoren, Weißlichtinterferometrie, Streifenlichtprojektion und Laser-Mikrometer. Induktive Abstandssensoren und taktile Sensoren könnten auch eingesetzt, sollen an dieser Stelle aber nicht weiter betrachtet werden.

Die erwähnten Messverfahren weisen Genauigkeiten in dem Bereich von Sub-Mikrometern bis einigen Hunderstelmillimetern auf und eignen sich daher für hochgenaue Vermessungen. Vor- und Nachteile der einzelnen Verfahren müssen natürlich anwendungsbezogen abgewogen werden.

Zentraler Bestandteil der Messanlage ist die Software, die die Einzelkomponenten steuert. Statt einer SPS setzt EHR im Allgemeinen einen oder mehrere Industrie-PC ein. Basis der Steuerungs-Software ist der EHR-eigene Systemkern Tivis, der folgende Aufgaben übernimmt:

  • Aufnahme der Messwerte verschiedener Sensoren oder Kameras,
  • Auswertung und Interpretation der Messwerte,
  • Steuerung der Mechanik inkl. Auslesen der inkrementellen Positionsmessung,
  • Synchronisierung aller Messdaten,
  • Bildverarbeitung,
  • Kommunikation zu übergeordneten Steuerungen,
  • Kommunikation und/oder Steuerung von Robotern oder anderen Mechaniken,
  • Archivierung von Messwerten oder sonstigen Daten,
  • Passwortverwaltung,
  • kundenspezifische Aufgaben.

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