WZL/Fraunhofer IPT Werkzeugbau-Akademie dient als Fundament für praxisbezogene Ausbildung und Forschung
Mit einem Eröffnungskolloquium gab die Werkzeugbau-Akademie in Aachen den Startschuss für ihre Aktivitäten und den neuen Demonstrationswerkzeugbau. Dieser bildet mit einer Reihe von Maschinen die komplette Prozesskette von der Konstruktion über die mechanische Fertigung bis zum Try-Out ab.
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„Wir wollen dort praxisrelevante Forschung machen“, erklärte Dr. Wolfgang Boos, Geschäftsführer der Aachener Werkzeugbau Akademie GmbH. Weitere Schwerpunkte der Akademie sind Industrieberatung und Weiterbildung. Damit soll die Werkzeugbaubranche bei technologischen und organisatorischen Fragestellungen unterstützt werden.
Werkzeugbau-Akademie hat bereits erste Veranstaltungen durchgeführt
Die im Oktober 2010 gegründete Werkzeugbau Akademie GmbH ist aus dem gemeinsamen Geschäftsfeld „Aachener Werkzeug- und Formenbau“ des Werkzeugmaschinenlabors (WZL) der RWTH Aachen und des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie IPT hervorgegangen.
Gemeinsam wurden bereits Seminare, das Branchenkolloquium „Werkzeugbau mit Zukunft“ und der Wettbewerb „Excellence in Production“ durchgeführt. „Die Erkenntnis, dass im Werkzeugbau bei steigendem Durchschnittsalter der Beschäftigten die Ausbildungsquote sinkt und es keine einheitliche Forschung gibt, führte dann zur Gründung der Akademie“, erinnerte sich Boos.
Eine Befragung von Unternehmen aus dem Werkzeugbau, die Prof. Günther Schuh, Mitglied des Direktoriums des WZL, vorstellte, zeigte die Anforderungen der Branche auf. Vor allem die Überführung von Forschungsergebnissen in Werkzeuge, die Übertragbarkeit von Weiterbildung in den Werkzeugbaualltag und die Vernetzung mit anderen Unternehmen ist demnach von großer Bedeutung.
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