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Die Menge an Stanzteilen und die unzähligen Varianten der thermostatischen Regelgeräte generieren denn auch viele unterschiedliche Größen und Geometrien. Darüber hinaus sind für jedes Teil die Qualitätsanforderungen ziemlich hoch gesteckt. Das erfordert eine absolut fehlerfreie Produktion, die von den Kornwestheimern aber jeder Zeit garantiert wird. Die Qualität der Werkzeuge nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein. Denn bei den hohen Stückzahlen und den Qualitätsanforderungen müssen sie, einmal in Betrieb genommen, ihre Aufgabe zu 100% erfüllen. „Wir wollen bereits ab dem ersten Teil ein Gutteil in der Hand haben“, konstatiert Holzhauser. „Auch wenn es sich bei den Stanzteilen nur um Centbeträge handelt, so können wir uns es nicht leisten, beispielsweise wegen eines fehlerhaften Werkzeuges Ausschuß zu produzieren“, macht er deutlich.
Werkzeugtest hat große Bedeutung
Um solche Situationen zu vermeiden, werden die Werkzeuge auf einer Probierpresse getestet. Das Problem ist nur, die Werkzeuge wachsen vor allem durch die Integration zusätzlicher Operationen weiter, sie werden länger und komplexer. Schließlich sollen am Ende einer Folgeverbundfertigung einbaufertige Teile herauskommen. Deshalb kommt dem Werkzeugtest eine große Bedeutung zu.
Zum Zweck der Werkzeugeinstellung betreibt Behr Thermot-tronik eine bereits in die Jahre gekommene Probierpresse, die zwar noch ihre Dienste tut, aber den Anforderungen heutiger Werkzeuge nicht mehr gerecht wird. „An dieser Probierpresse steht uns nur ein Stößel in der Mitte zur Verfügung. Damit haben wir massive Probleme bei den Abstimmarbeiten“, sagt Holzhauser. Und so war es an der Zeit, sich nach einer geeigneten Anlage für moderne Werkzeuge umzusehen.
Eines Tages – es war zufälligerweise der Zeitpunkt an dem sich Holzhauser und seine Mitarbeiter mit dem Gedanken an eine neue Werkzeugprobierpresse befassten – tauchte Ronald Baiker bei Behr in Kornwestheim auf um die Synchropress vorzustellen. Ronald Baiker ist Geschäftsführer der M. E. Bruderer + Co. GmbH in Empfingen, deren Eigentum die Vertriebsrechte der Synchropresse sind. „Die Synchropress kannte ich aber schon vorher“, verrät Holzhauser. Damals wurde sie aber noch als reine Probierpresse angeboten. „Doch Herr Baiker“, so Holzhauser, „hat die Synchropress schon mit dem Schritt in die Produktion angeboten.“
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