Pneumatik Weshalb ein Druckluft-Management erfolgsentscheidend ist

Ein Gastbeitrag von Johan Mitev, Product Application Manager Sensoren & SI Units bei SMC Deutschland 4 min Lesedauer

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Der sparsame Umgang mit Energie ist unausweichlich. Für die Industrie bedeutet das: Verschwendung zu verhindern und Energie möglichst effizient zu nutzen – auch Druckluft. SMC zeigt, wie sich der Umgang mit Druckluft optimieren lässt und man bis zu 62 Prozent einsparen kann.

Bild 1: Die „EnergieTransparenz@SMC“-fertige Baugruppe nach dem Plug-and-use-Prinzip und mit Anbindung an eine IoT-Plattform im Einsatz, um einen genauen Überblick zum Energieverbrauch zu liefern. (Bild:  Gregor Schuster/ SMC Deutschland)
Bild 1: Die „EnergieTransparenz@SMC“-fertige Baugruppe nach dem Plug-and-use-Prinzip und mit Anbindung an eine IoT-Plattform im Einsatz, um einen genauen Überblick zum Energieverbrauch zu liefern.
(Bild: Gregor Schuster/ SMC Deutschland)

Energie gehört zu den wichtigsten und zugleich immer teureren Rohstoffen, ohne die in der Industrie buchstäblich nichts geht. Hinzu kommt ihre zunehmende Bedeutung für Klima- und Umweltschutz, die einen sparsamen Umgang mit ihr unausweichlich machen. Druckluft ist einer der häufigsten und wichtigsten Energieträger in der Industrie. Auf sie wird schon seit Jahrhunderten zurückgegriffen – bis heute im Zuge der Entwicklung pneumatisch betriebener Systeme. Sie kommen häufig zum Einsatz, doch neben ihren umfangreichen Vorteilen fällt ihr Wirkungsgrad bis heute allerdings eher bescheiden aus: Lediglich rund 10 Prozent des zuvor beim Kompressor benötigten Stroms kommen als Nutzleistung im Druckluftnetz an. Ziel ist es daher, auf das volle Potenzial zurückzugreifen, um nicht nur die Kosten-, sondern auch die Umweltbilanz positiv zu beeinflussen.

Neben effizienten Druckluftkomponenten, die bestenfalls nur genau die benötigte Leistung liefern, kommt es u. a. auch auf ein lückenloses Druckluftmanagement an, das drei Bereiche umfasst: das Monitoring, die Steuerung und schließlich die Prüfung. Sie alle gehören zu einem Gesamtkonzept für mehr Energieeffizienz aus insgesamt fünf Säulen (Bild 3), das SMC, der Spezialist für pneumatische und elektrische Automatisierung, entwickelt hat. Doch wie gelingt es Anwendern, die drei oben genannten Bereiche für ein optimales Druckluftmanagement erfolgreich umzusetzen?

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Wissen ist Macht: mit Transparenz Druckluftverbrauch optimieren

Verrichtet Druckluft Arbeit, heißt das, dass am Arbeitspunkt ausreichend Luft ankommt. Wie viel Energie auf dem Weg dorthin möglicherweise verloren geht und der Kompressor daher mehr produzieren muss als eigentlich nötig, lässt sich durch einen flüchtigen Blick nicht sagen. Das ist ein teures Problem.

„Es braucht daher echte Transparenz bezüglich der tatsächlich anfallenden Verbräuche, die sich etwa anhand von Druck-, Durchfluss- und Temperaturwerten bemerkbar machen. Zugleich aber nicht als Momentaufnahme, sondern in Form von kurz- und mittelfristigen Trends, einer umfangreichen Analyse – am besten in Echtzeit – und der Aufbereitung der Ergebnisse in einer übersichtlichen Form. Nur so lassen sich daraus für Anwender Handlungsempfehlungen ableiten, die einen echten Mehrwert schaffen“, sagt Michael Losert, Coordinator Industrial Application Center von SMC. So deuten etwa immer wiederkehrende oder dauerhafte Abweichungen beim Druckluftverbrauch auf Leckagen hin.

SMC bietet hierzu für das reine Monitoring die Lösung „EnergieTransparenz@SMC“ an (Bild 1). Sie besteht aus einer kompakten, steckfertigen Baugruppe, die an einer beliebigen Stelle im Druckluftsystem integriert und über ein 230-Volt-Netzteil mit Strom versorgt wird. Diese erhebt Messwerte wie Druck und Durchfluss und sendet sie per Mobilfunk an eine als Software as a Service angelegte IoT-Plattform von SMC. Hier wird die Analyse in Echtzeit durchgeführt, die Ergebnisse erscheinen in Dashboards. Es können sowohl kurze Zeiträumen als auch längere analysiert und darstellt werden. Damit lassen sich kurzfristige Änderungen nachvollziehen ebenso wie mittel- bis langfristige Trends erkennen. So sind insgesamt klare Hinweise sichtbar, die etwa auf Leckagen im Druckluftsystem hindeuten.

Von der Erkenntnis zur automatischen Steuerung

Damit Anwendungen und einzelne Prozesse zuverlässig laufen, müssen bestimmte Bedingungen anhand von Parametern wie Temperatur, Druck und Durchfluss eingehalten werden. Zudem verfügt jede Maschine neben individuell optimalen Bedingungen auch über unterschiedliche Einstellungen – vom Normal- über Stand-by-Betrieb bis hin zu vordefinierten Abschaltzeiten.

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