Effizienzfabrik

Wie funktionale Oberflächen die Ressourceneffizienz verbessern

Seite: 5/5

Anbieter zum Thema

Ein wichtiger Aspekt war dabei die Entwicklung einer innovativen Plasma-Beschichtungstechnik für Kunststoff-Metall-Verbindungen im Spritzgussprozess. Ein Verbund zwischen metallischem Einleger und Kunststoff wird beim Spritzgießen gewöhnlich durch mechanische Haftung erzielt. Infolge von Temperaturschwankungen kann es jedoch zur Spaltbildung oder zur Ablösung der Kunststoffkomponente kommen. Durch Abscheiden chemisch aktiver Haftvermittlerschichten mittels Atmosphärendruckplasma wurde eine Erhöhung der Verbundfestigkeit und der Auslagerungsbeständigkeit der Hybridbauteile erreicht.

Das System Plasma-Plus lässt sich in den Fertigungsprozess integrieren. Das Verfahren bildet damit eine Alternative zu oft teureren thermoplastischen oder nasschemischen Haftvermittlersystemen. Die Ergebnisse von Efficoat können auf andere Komponenten übertragen und von Unternehmen der Automobilindustrie und anderen Branchen genutzt werden.

Die Efficoat-Projektpartner sind:

  • Anchor Lamina GmbH, Chemnitz
  • Gesellschaft für Wärme- und Kältetechnik mbH, Kierspe
  • Krauss-Maffei Technologies GmbH, München
  • Volkswagen AG, Wolfsburg
  • Plasmatreat GmbH, Steinhagen
  • SMP Deutschland GmbH, Bötzingen
  • Technische Universität Chemnitz (Institut für Strukturleichtbau, Institut für Werkzeugmaschinen und Produktionsprozesse)

Die Effizienzfabrik sowie die Verbundprojekte Nanoefficiency, OD-Pat und Efficoat werden durch das Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmenkonzept „Forschung für die Produktion von morgen“ gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut.

* Weitere Informationen: Effizienzfabrik – Forschungskuratorium Maschinenbau e. V. im VDMA, D-60528 Frankfurt am Main

(ID:35824440)