Ranking Wie viel ist eine Arbeitsstunde in den EU-Ländern wert?

Von Melanie Krauß 1 min Lesedauer

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Die Arbeitskosten im produzierenden Gewerbe unterscheiden sich innerhalb der EU deutlich. Wie viel in welchem Land bezahlt wird und auf welchem Rang Deutschland aktuell liegt.

Die Kosten pro Arbeitsstunde fallen auch innerhalb der EU sehr unterschiedlich aus. (Bild:  Stockfotos-MG - stock.adobe.com)
Die Kosten pro Arbeitsstunde fallen auch innerhalb der EU sehr unterschiedlich aus.
(Bild: Stockfotos-MG - stock.adobe.com)

Wie viel kostet eine Arbeitsstunde im produzierenden Gewerbe? Die Antwort auf diese Frage hängt davon ab, in welchem EU-Land man sich befindet. So zahlen Arbeitgeber in Luxemburg laut statistischem Bundesland beispielsweise am meisten (50,70 Euro die Stunde). In Bulgarien sind die Kosten mit 8,20 Euro pro Stunde deutlich niedriger – ein Unterschied von 42,50 Euro. Anders ausgedrückt, zahlen Unternehmen in der Industrie in Luxemburg 6,18 mal so viel wie in Bulgarien.

Die durchschnittlichen Arbeitskosten pro Stunde für die EU liegen irgendwo dazwischen, nämlich bei rund 30,50 Euro. Wir zeigen in unserer Bildergalerie:

  • in welchem Land besonders viel pro Arbeitsstunde bezahlt wird,
  • in welchem Land die Kosten besonders gering sind,
  • auf welchen Rang sich Deutschland befindet.
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Arbeitskosten in den letzten zehn Jahren um durchschnittlich 25 Prozent gestiegen

Das statistische Bundesamt hat auch die Entwicklung der Arbeitskosten über die vergangenen zehn Jahre (2012 bis 2022) genauer betrachtet. Dabei zeigt sich, dass die Kosten im europäischen Durchschnitt um 25 Prozent gestiegen sind. Eine Überdurchschnittliche Entwicklung gab es dabei vor allem in Bulgarien (+141,2 %), Rumänien (+131,7 %), Litauen (+122,0 %) und Lettland (+103,3 %). Am geringsten stiegen die Kosten hingegen in Schweden (7,5 %) und Italien (6,1 %). Ein Sonderfall ist Griechenland. Hier sind die Kosten pro Arbeitsstunde im Vergleich zu 2012 um 7,6 Prozent gesunken.

Deutschland liegt mit einem Anstieg von 29,5 Prozent im Zehnjahresvergleich 4,5 Prozent über dem europäischen Gesamtdurchschnitt.

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