Recycling

Wiederaufbereitung reduziert den Materialverbrauch um 40 %

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Strenge Qualitätssicherung ist für die Wiederaufbereitung erforderlich

Das Unternehmen unterliegt der EU-Richtlinie 93/42 und ist nach DIN13485 zertifiziert. Diese Regelung beinhaltet unter anderem, dass das Unternehmen über ein geprüftes Qualitätssicherungssystem verfügen muss. In jeder Aufbereitungsschleife wird jedes Teil genau geprüft, dieser Prozess unterliegt den strengen Augen der Qualitätssicherung, denn nur so kann der hohe Standard gehalten werden. „Durchschnittlich landet jede Orthesenschale sechsmal in der Montage“, konkretisiert Bonleitner die Wiederaufbereitungsquote. Weil jedes Einzelteil begutachtet wird, könne kein genereller Durchschnittswert angegeben werden. Aber die Statistik belegt: Im Jahr 2011 konnten von den rund 124 t eingesetztem Kunststoff rund 40 % durch die Wiederaufbereitung eingespart werden. Auch weil die wiederaufbereiteten Orthesen für die Qualität der Produkte stehen, bekommt das Unternehmen durchweg positive Rückmeldungen aus der Praxis. Jedem Produktkarton liegt ein Feedback-Bogen bei, über den die Meinung der Patienten eingeholt wird. „Die Auswertung unserer Patientenfeedbackbögen bestätigt uns ein nahezu ausschließlich positives Feedback“, stellt Bonleitner zufrieden fest.

Beträchtliche Investitionen für die Wiederaufbereitung

Nicht zuletzt deshalb hat OPED im zurückliegenden Jahr 100.000 Euro für den Aufbau der Wiederaufbereitung investiert, wie erklärt wird: Das Geld floss größtenteils in neue Maschinen. Dazu zählt ein komplettes Waschanlagensystem, inklusive Förderband und Wasseraufbereitungsanlage. Momentan arbeiten 23 Mitarbeiter in der Abteilung Wiederaufbereitung, auch die Qualitätssicherung wurde in den vergangenen Jahren personell verstärkt – das Team besteht aus sechs Personen.

Neben diesen internen Maßnahmen zum nachhaltigen Wirtschaften engagiert sich OPED auch regional. Deshalb wird der Waschbereich seit September letzten Jahres mit einer Außenmannschaft aus den Oberland-Werkstätten verstärkt. Diese Werkstätten sind soziale Einrichtungen für geistig behinderte Mitmenschen. Die Oberland-Werkstätten sind seit Jahren Partner des Medizintechnikherstellers, auch im Bereich der Produktion wird mit diesen zusammengearbeitet und OPED baut dieses soziale Engagement aus.

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