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Die Strukturierung der Parameter erarbeitete das PTW in gemeinsamen Workshops mit den Mitarbeitern von Blis und mithilfe einer Prozessanalyse, die sowohl Material- als auch Informationsflüsse beinhaltet. Nachdem gemeinschaftlich die Parameterstruktur verabschiedet wurde, übernahm das PTW die Übertragung in eine Datenbankstruktur, welche die Grundlage für die Einführung eines Datenbankmanagementsystems wie My-SQL oder Microsoft Access darstellt.
Die lauffähige Datenbank befindet sich momentan im Pilotbetrieb und wird mit ersten Daten gefüllt, um die Funktionen zu testen und das System für einen reibungslosen Start in den Produktivbetrieb vorzubereiten.
Werkzeuglogistik erfordert besondere Beachtung
Die Einführung eines derartigen Informationssystems verlangt jedoch auch einige organisatorische Vorbereitungen. Außer der Bereitstellung von Eingabeterminals an den entsprechenden Arbeitsplätzen müssen die Mitarbeiter geschult und auch einige Prozesse angepasst werden. Der Werkzeuglogistik muss in diesem Fall besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden, weil diese bis jetzt keine eindeutige Werkzeugidentifikation zuließ.
Um jedoch die Lebenszyklusdaten, wie zum Beispiel Standwege einschließlich der Nachschliffe, sauber erfassen zu können, müssen die Werkzeuge inventarisiert und gekennzeichnet werden. Zum Thema Werkzeuglogistik und –Kennzeichnung hat das PTW schon in zahlreichen Untersuchungen Erfahrung mit unterschiedlichen Systemen aufgebaut, die für die Erstellung eines Implementierungsplans genutzt werden kann.
Optimierung der Fertigung durch neue Transparenz
Das Datenbanksystem dokumentiert jeden Fertigungsauftrag, einschließlich aller relevanten Parameter. Zum einen können die Parameter von abgeschlossenen Aufträgen abgerufen werden, wenn ein ähnlicher Fertigungsauftrag ansteht. Dadurch können die Mitarbeiter auf bestehende Erfahrung zurückgreifen und gleichzeitig Fehler vermeiden.
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