Wie Du mir ... Die EU sanktioniert – China sanktioniert zurück

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Auf die neuen EU-Sanktionen gegen Russland hat nun China gegen 14 Unternehmen aus Deutschland und anderen europäischen Ländern Exportkontrollen verhängt ...

Das chinesische Handelsministerium in Peking (Bild) hat auf die jüngsten Saktionen seitens der EU gegen Russland ebenfalls reagiert – mit Sanktionen gegen die EU! Hier einige Details ...(Bild:  VCG)
Das chinesische Handelsministerium in Peking (Bild) hat auf die jüngsten Saktionen seitens der EU gegen Russland ebenfalls reagiert – mit Sanktionen gegen die EU! Hier einige Details ...
(Bild: VCG)

Durch die 21. Sanktionsrunde sind jetzt, wie man erfährt, 14 Unternehmen aus China und aus der chinesischen Sonderverwaltungsregion Hongkong auf die Liste der EU geraten. Damit begründete das Handelsministerium in Peking den Schritt, ebenfalls Saktionen zu verhängen. Mit der Maßnahme will China die nationale Sicherheit und die nationalen Interessen waren, wie aus Peking mitgeteilt wurde. Exportunternehmen ist es damit nun untersagt, sogenannte „Dual Use“-Güter (Waren mit einem zivilen, aber auch möglichem militärischen Verwendungszweck) an die betroffenen EU-Player auszuführen. Außerdem dürften ausländische Personen oder Organisationen den Unternehmen entsprechende Güter mit Ursprung in der Volksrepublik nicht zur Verfügung stellen.

Reaktion auf EU-Entscheidung gegen 51 Einrichtungen

Von den neuen chinesischen Verboten Betroffen sind etwa Rheinmetall, die Antraco Chemie-Handelsgesellschaft aus Duisburg sowie Sindlhauser Materials aus Kempten. Außerdem setzte Peking Unternehmen aus Italien, Frankreich, Polen und den Niederlanden auf die Liste (es seien übrigens noch mehr Länder betroffen als hier aufgezählt). Die Maßnahmen sind auch sofort in Kraft getreten. Zuvor hatten sich die EU-Staaten wegen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine auf ein neues Sanktionspaket verständigt. Wie aus einer EU-Mitteilung hervorging, nahm der Rat der Mitgliedstaaten 51 Einrichtungen auf eine Liste für Exportbeschränkungen zu den oben genannten Güterarten und Technologien, weil sie Russlands Militär und Rüstungsindustrie unterstützt haben sollen. Einige dieser Einrichtungen haben der Mitteilung zufolge ihren Sitz in Drittländern wie China (einschließlich Hongkong), aber auch Indien, Kasachstan oder Kirgisistan.

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