Wasserstoff wirtschaftlich Z und Intec zeigen Neues für die Wasserstoffgewinnung

Quelle: Leipziger Messe 3 min Lesedauer

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Wie gelingt eine wirtschaftliche Produktion von Elektrolyseuren und Brennstoffzellen? viele Antworten zu dem Themenkreis findet man beim neuen Technologieforum „hy.tec“ in Leipzig.

Hier blickt man auf einen neuartigen Stack für Elektrolyseure, entwickelt von der Referenzfabrik.H2. Die Innovation wird im Rahmen des Messedoppels Z und Intec bald in Leipzig präsentiert, wo vom 11. bis 15 März die Welt der Produktion auf die der Zulieferer treffen wird.(Bild:  Referenzfabrik.H2)
Hier blickt man auf einen neuartigen Stack für Elektrolyseure, entwickelt von der Referenzfabrik.H2. Die Innovation wird im Rahmen des Messedoppels Z und Intec bald in Leipzig präsentiert, wo vom 11. bis 15 März die Welt der Produktion auf die der Zulieferer treffen wird.
(Bild: Referenzfabrik.H2)

Das neue Format im Rahmen von Z und Intec bringt die Hersteller und Zulieferer für die Produktion von Wasserstoffsystemen mit denen zusammen, die es werden wollen, sagt die Leipziger Messe. Die kompetenten Vermittler sind nämlich die Wasserstofftechnikexperten der Referenzfabrik.H2 des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) in Chemnitz. „Wir wollen in einer Wertschöpfungsgemeinschaft mit der Industrie Schrittmacher für die industrielle Massenproduktion von nachhaltigen Wasserstoffsystemen und deren Nutzung sein“, so Ulrike Beyer, die Leiterin der Referenzfabrik.H2. Zu den Schlüsselelementen dafür zählen Elektrolyseure und Brennstoffzellen – also Systeme zur Umwandlung erneuerbarer Energien zu Wasserstoff respektive zu dessen Rückverstromung, heißt es weiter. Denn noch würden diese in zu geringen Stückzahlen hergestellt, was sie dementsprechend teuer mache.

Wasserstoff-Interessierte finden hier ihren Platz

In der Referenzfabrik.H2 bringen Industrieunternehmen aber ihre Kernkompetenzen in die Wertschöpfungskette ein, um diese weiterzuentwickeln. Die Blaupause einer entsprechenden Fabrik stelle das IWU auf der „hy.tec“-Plattform vor. Die Forscher präsentieren unter anderem die verschiedenen produktionstechnischen Bausteine sowie Verfahren, Materialien, Komponenten, Maschinen und Anlagen, die zur Herstellung von Wasserstoffsystemen notwendig sind. Im Rahmen von Workshops und Demonstrationen wird dabei über den Aufbau der Bausteine, über Fertigungs- und Prüfverfahren und über die dafür notwendigen Kompetenzen informiert, wie es weiter heißt. Gleichzeitig zeige man damit Zulieferern und Dienstleistern – egal aus welcher Industriebranche – an welcher Stelle sie einen Platz in der Wertschöpfungskette finden und damit ihr Geschäft sichern, erweitern oder neu ausrichten könnten.

Ein innovativer Stack macht`s möglich

Eine große Herausforderung für alle Beteiligten lautet „20 in 27“. Das heißt, 2027 sollen Wasserstoffsysteme im Vergleich zu jetzt nur noch 20 Prozent kosten. Dass die 80-Prozent-Preisreduzierung möglich ist, haben die Akteure der Referenzfabrik.H2 auch bereits per Demonstrator nachgewiesen. Dieser innovative Elektrolyseur-Stack (Bild) wird ebenfalls in Leipzig präsent sein. Der Stack sei für verschiedene Nutzungsszenarien ausgelegt, was Größe, Leistung, Verfügbarkeit, Lebensdauer und Wirkungsgrad betreffe. Die Forscher stellten damit erstmals eine Basis zur Verfügung, die es einer Vielzahl von Branchen beziehungsweise Unternehmen ermögliche, einzelne Komponenten technisch und wirtschaftlich zu bewerten, ihr individuelles Geschäftsmodell zu entwickeln und sich in der Lieferkette zu platzieren. Blicken wir nun auf die Seite der Industrie ...

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