DPS Software

Zeit beim zerspanenden Werkzeugbau drastisch verkürzt

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Automatischer CNC-Programmgenerator für den Werkzeugbau

Eines dieser Systeme ist iMachining von Solidcam. Der israelische Hersteller hat die Software vollständig selbst entwickelt und keine Technologien von anderen Herstellern genutzt. Das iMachining von Solidcam wird dabei als ein automatischer CNC-Programmgenerator zum Hochgeschwindigkeitsfräsen, für das Schruppen, das Restmaterialschruppen und das Grobschlichten von prismatischen und flächig geformten 3D-Teilen beschrieben. Die Software nutze dazu die 3D-Rohmodelldaten und die CAD-Geometrie des Fertigteils für die Eingabe. Den Rest erledige das System von alleine.

Das klappt laut DPS Software aber nur durch in der Datenbank hinterlegte Angaben: Dazu gehören die Werkzeugdaten, die Materialdaten (viele sind schon im System vorgehalten, andere können ergänzt werden) und die Maschinendaten. Aus allen diesen Angaben erstellt iMachining ein Hochgeschwindigkeits-CNC-Programm. Der innovative Algorithmus des Systems sorge dafür, dass immer das gleiche Spanvolumen pro Fräszahn abgetragen werde. So wird das Zerspanungswerkzeug trotz hoher Zerspanungsleistung optimal ausgelastet, aber nicht überlastet, heißt es.

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Mit dieser Methode spare man im Durchschnitt 70 % der sonst benötigten Bearbeitungszeit ein. Natürlich hängt der Wert, wie DPS anmerkt, von den jeweiligen Aufgaben ab. Zusätzlich zur Zeitersparnis kommt die Werkzeugschonung ins Spiel, welche speziell bei schwer zerspanbaren Materialien zu deutlichen Standzeiterhöhungen führt (etwa das Zwei- bis Dreifache, zeige die Erfahrung).

Der geringere Schnittdruck, der dabei wirkt, führt laut DPS auch zu anderen positiven Effekten bei eher „kniffeligen“ Spannsituationen – wie etwa auf Paletten. Die Einspannstelle werde in diesem Fall weniger belastet, und das Teil bleibe bei der Bearbeitung sicher in seiner Sollposition.

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