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Sandvik Coromant auf der EMO 2019

Zum Detektiv in Sachen Werkzeugverschleiß-Ursachen werden

| Redakteur: Peter Königsreuther

Sandvik Coromant nutzt die EMO, um neue digitale Systeme für die vernetzte Fertigung und Werkzeuginnovationen für heikle Bearbeitungsprozesse zu präsentieren. Halle 5 am Stand B06.

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Ein EMO-Highlight am Stand von Sandvik Coromant ist dieser Leichtbaufräser. Sein Fräskörper wurde additiv gerfertigt. Seine geringe Masse dämpfe Vibrationen bei der Zerspanung mit langen Überhängen, heißt es. Doch der klare Schwerpunkt des Auftritts der Schweden liegt auf digital-smarten Innovationen. Halle 5 am Stand B06.
Ein EMO-Highlight am Stand von Sandvik Coromant ist dieser Leichtbaufräser. Sein Fräskörper wurde additiv gerfertigt. Seine geringe Masse dämpfe Vibrationen bei der Zerspanung mit langen Überhängen, heißt es. Doch der klare Schwerpunkt des Auftritts der Schweden liegt auf digital-smarten Innovationen. Halle 5 am Stand B06.
(Bild: Sandvik)

Der jüngste Zugang unter den Sandvik-Coromant-Apps heißt „Tool Wear Analyzer App“. Wann immer ein Maschinenbediener sich unsicher ist, welche Ursache für einen unerwarteten Werkzeugverschleiß vorliegt, kann er per Handy ein Foto von dem Verschleißbild machen und es in der App mit Verschleißarten aus einem Bildarchiv vergleichen, heißt es dazu. Die App ermöglicht es dem Nutzer darüber hinaus, den Verschleiß zu messen und zu speichern oder mit weiteren Personen zu teilen. Die App funktioniere am besten, wenn eine Mikroskoplinse am Smartphone angebracht werde.

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Auch im Innovations-Zoo der smart-digitalen Arten:

Eines weiteres Highlight sei die aktualisierte Coroplus-Toolpath-Software für das Primeturning-Verfahren, dem kürzlich vorgestellten Neukonzept zum Drehen in alle Richtungen. Die Software wurde entwickelt, um Hersteller, die die Primeturning verwenden, bei der Beschleunigung ihrer Betriebs- und Planungsprozesse zu unterstützen, erklärt der Aussteller. Darüber hinaus bietet die Software nun die Möglichkeit, CAD-Modelle zu importieren und 3D-Simulationen mit Kollisionsprüfung zu erstellen.

Diesem ganzheitlichen Ansatz entsprechend stell Sandvik Coromant etwas vor, das es mit Sensoren ausgestatteten Werkzeugen (Silent-Tools-Plus) ermöglicht, Daten direkt an die Maschine zu senden. So könnten Bearbeitungsprozesse in Echtzeit überwacht und gesteuert werden.

Ein weiteres Angebot aus dem Coroplus-Portfolio ist der Coroplus-Toolguide, den die Besucher am Stand ausprobieren können. Diese Software liefere präzise Werkzeugempfehlungen und Schnittdaten basierend auf Kundenspezifikationen wie Werkstoff und gegebene Bearbeitung. Die neueste Ergänzung beinhaltet nun ein Update mit Empfehlungen für Bohrwerkzeuge und dazu passende Schnittdaten.

So wird beispielsweise Coromant-Capto-DTH-Plus vorgestellt, eine, wie der Aussteller betont, nun marktreife Idee, die die vorausschauende Wartung von angetriebenen Coromant-Capto-Werkzeughaltern ermöglicht.

Vibrationen durch Leichtbau den „Schwung“ genommen

Darüber hinaus gebe es vielfältige Werkzeuginnovationen zu entdecken, wie etwa den neuen Leichtbaufräser Coromill 390 mit seinem additiv gefertigten Fräserkörper. In Kombination mit Silent-Tools-Fräsadaptern, heißt es, dämpft er aufgrund seiner geringen Masse Vibrationen in anspruchsvollen Zerspanungsprozessen mit großen Überhängen. So maximiere er die Stabilität und Produktivität.

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