Rohrleitungen

Zuverlässigkeit und Leckagefreiheit bei Prozessleitungen

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Die Reynoldszahl (Re) ergibt sich durch Multiplikation des Innendurchmessers des Rohres (D) mit der mittleren Strömungsgeschwindigkeit (V) und der Dichte der Flüssigkeit (ρ) und anschließende Division durch die dynamische Viskosität (µ).

(Archiv: Vogel Business Media)

Zur Bestimmung des internen Reibungsfaktors muss zunächst die Reynoldszahl für die strömende Flüssigkeit im System berechnet und dann mit der relativen Rauigkeit der Rohroberfläche kombiniert werden.

Lösungen für sicheres und zuverlässiges Prozesssystem

Mit dieser Formel durchgeführte Tests zeigen, dass wegen der unterschiedlichen inneren Oberflächenrauigkeit der dickwandigen Rohre und der Präzisionsrohre die Strömung in den dickwandigen Rohren oft turbulenter ist und einen höheren Druckverlust bewirkt. Um die Strömung umzulenken, sind 45°- oder 90°-Winkel erforderlich.

Diese bewirken abrupte Änderungen des Innendurchmessers und raue Kanten, die die Turbulenzen und den Druckverlust weiter erhöhen. Obwohl auch für Präzisionsrohre Winkelstücke erhältlich sind, haben die gebogenen Präzisionsrohre sanftere Übergänge und verursachen damit niedrigere Druckverluste und weniger Turbulenz.

Sowohl Rohrverschraubungen als auch Rohrgewindefittings haben ihren Platz bei Prozessleitungen

Abschließend sei darauf hingewiesen, dass sowohl Rohrverschraubungen als auch Rohrgewindefittings ihren Platz in Prozesssystemen haben. Fest steht aber, dass Rohrverschraubungen – speziell die mit mechanischem Halt – für zuverlässige, dauerhafte und leckagefreie Verbindungen bestens geeignet sind.

John C. Cox ist Business Development Manager bei der Swagelok Company in Solon, USA

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