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Neuer 3D-Drucker von Pearl

Zweifarbiger 3D-Druck zum Schnäppchenpreis

| Redakteur: Jürgen Schreier

Die Traumfrau druckt er zwar (noch) nicht: Dennoch hat der neue 3D-Drucker EX2-Basic einiges auf dem Kasten.
Die Traumfrau druckt er zwar (noch) nicht: Dennoch hat der neue 3D-Drucker EX2-Basic einiges auf dem Kasten. (Bild: Pearl)

Mehrfarbiger Modelldruck war bisher eine eher kostspielige Sache. Dass es auch billig(er) geht, will jetzt der Elektronikversender Pearl mit dem 3D-Drucker FreeSculpt EX2-Basic beweisen. Für weniger als 900 Euro kann jeder PC-Anwender ab sofort in den eigenen vier Wänden zweifarbige Modelle produzieren.

Der 3D-Druck wird schon in naher Zukunft wie selbstverständlich zu unserem Alltag gehören. Das jedenfalls prognostizieren die Experten,so etwa das Marktforschungsunternehmen Gartner. Die Fachleute rechnen schon im kommenden Jahr mit mehr als 217.000 verkauften 3D-Druckern. 2018 sollen es bereits über 2,3 Mio. Einheiten sein.

Dazu passend präsentiert Versender Pearl mit dem FreeSculpt 3D-Drucker EX2-Basic nun seinen ersten 3D-Drucker mit Dual-Extruder. Damit lassen sich kinderleicht zweifarbige und bewegliche Modelle realisieren. Schon vor einem Jahr war der Anbieter Vorreiter, als er den ersten sofort einsatzfertigen Lowcost 3D-Drucker (unter 800 Euro) vorstellen konnte.

The next 3D hype: ausdruckbare Lebensmittel für die Serienproduktion

Schon jetzt entwickelt sich der 3D-Druck in bahnbrechendem Tempo: In Berlin kann man sich an einer entsprechenden Druckstation bereits sein eigenes Mini-Ich ausdrucken lassen bzw. das Traumhaus auf diese Weise greifbar visualisieren. Die bekannte Architektin Zaha Hadid entwickelt gemeinsam mit Industriepartnern einen ausdruckbaren, transparenten Stuhl. Mode-Designer Bradley Rothenberg präsentierte kürzlich auf der New York Fashion Week ein 3D-gedrucktes Tanktop.

Food-Designer tüfteln fieberhaft an ausdruckbaren Lebensmitteln für die anstehende Serienproduktion, während nicht nur amerikanische Baufirmen am kompletten Haus aus dem Drucker werkeln. Auch in der Autoindustrie setzt man auf den 3D-Druck: ausdruckbare Autoteile oder das Serienmodell-Chassis aus dem Drucker sind längst keine Utopie mehr.

Pearl-3D-Drucker generiert auch Objekte mit glatten Kanten

Aber die Protagonisten in den oben genannten Beispielen arbeiten allesamt mit teuren Profi-Geräten, die mehrfarbigen Modelldruck beherrschen. Mit dem nun für unter 900 Euro erhältlichen FreeSculpt 3D-Drucker EX2-Basic produziert ab sofort jeder PC-Anwender zweifarbige Modelle in den eigenen vier Wänden. Möglich macht das der Dual-Extruder. Alternativ können mit den zwei Filamenten zwei einfarbige Objekte gleichzeitig produziert werden.

Zudem kann man mit der zweiten Düse Stützstrukturen aus wasserlöslichem Filament drucken, das sich später einfach wieder rückstandslos entfernen lässt So spart man sich die aufwendige manuelle Nachbearbeitung der Modelle! Überhänge, filigrane Muster und bewegliche Objekte, die von einem anderen eingeschlossen werden, lassen sich ab sofort drucken.

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