Testxpo 2013 Zwick präsentiert zwei neue Prüfmaschinenbaureihen
Anlässlich der 22. Testxpo, die auf dem Firmengelände von Zwick in Ulm stattfand, präsentierte das Unternehmen zwei neue Prüfmaschinengenerationen.
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Die einsäulige Zwickiline mit Prüfkräften von 0,5 bis 5 kN ist dabei laut Robert Strehle, Branchenmanager Academia bei der Zwick GmbH & Co. KG, „in der Forschung und Entwicklungs als auch in der Qualitätssicherung einsetzbar“. Die zweisäulige Proline mit Prüfkräften von 5 bis 100 kN sei hingegen für standardisierte Prüfungen an Materialien und Bauteilen konzipiert.
Prüfmaschinen besitzen eine einheitliche Elektronikplattform
Das Besonderes daran ist laut Strehle, dass die Prüfmaschinen eine einheitliche Elektronikplattform, ein einheitliches Bedienkonzept, ein einheitliches Sicherheitskonzept, sowie eine einheitliche Messwerterfassung und ein einheitliches Aschlusskonzept haben. Darüber hinaus ermögliche dies auch einen einheitlichen Service. Im Wesentlichen kommen viele Vorteile der Maschine aus der neuen Elektronik, die eine schnelle Messung mit höchster Reproduzierbarkeit ermögliche. „Die Elektronik ermöglicht hohe Messraten, ist modular aufgebaut und hat einen hohen Sicherheitsstandard.“
Robert Kaifler, Produktmanager Roboterprüfsysteme, erläutert, warum es zunehmenden zu automatisierten Prüflösungen kommt, wo es bisher nicht üblich war: „Oft kommt der Druck durch den Wettbewerb, wenn der automatisiert, muss ich es auch.“ Darüber hinaus werden die Maschinen und auch die Teile immer komplexer und die Teile werden immer präziser und so klein, dass diese der Mensch gar nicht mehr händisch bearbeiten kann, sogar in China. Es wird erwartet, dass dort bis 2015 100.000 Roboter installiert werden.
Auch in der Einzelfertigung geht der Trend zur automatisierten Prüfung mit Robotern
„Wir beschäftigen uns seit 1986 mit Roboterpüfsystemen“, erläutert Kaifler, „Die Automatisierungssoftware Autoedition 2 von Zwick ist eine ausgefeilte Automatisierungslösung zur Prüfung von Kunststoffen.“ Bis jetzt sind laut Kaifler weltweit 500 Anlagen mit automatisierten Prüfsysytemen von Zwick installiert, 295 davon in Europa und 185 in Asien sowie 20 in Amerika.
Insgesamt gesehen geht der Trend laut Kaifler auch bei der Einzelfertigung zur automatisierten Prüfung mit Robotern, denn nur so sei es möglich, in kurzer Zeit genügend Teile zu prüfen, um beispielsweise eine Zulassung zu bekommen. Dies sei in der Luftfahrt und der Medizintechnik besonders wichtig.
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