IT-Security

10 Schritte zur Verbesserung der IT-Sicherheit

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6. Sicherheitsrichtlinien ausarbeiten

Einer der wichtigsten Aspekte im Rahmen einer Strategie ist die Ausarbeitung unternehmensweiter Richtlinien. Sie sollten auch alle notwendigen Compliance- und sonstigen gesetzgeberischen Aspekte berücksichtigen, unter anderem die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung;

7. Neue Systeme und Updates installieren

Nicht nur die Anschaffung moderner Systeme und Lösungen, die in der Lage sind, es mit fortschrittlichen Attacken aufzunehmen, ist essenziell: schließlich sind, so die erwähnte Dell-Studie, horrend viele IT-Sicherheitssysteme veraltet. Ebenso im Mittelpunkt der Systempflege sollte das regelmäßige, zeitnahe Aufspielen aktueller Updates stehen;

8. Mitarbeiter-Schulungen vorsehen

Die ständige Schulung der Mitarbeiter hinsichtlich IT-Sicherheit und der Folgen von Einbrüchen ist ebenfalls unentbehrlich, etwa auf der Basis eines mittelfristigen Schulungsplans: Wer wird wie oft zu welchen Themen ausgebildet?

9. Der Geschäftsleitung reporten

Abstrakte und einmalige Informationen über die IT-Sicherheit sind langfristig nicht hilfreich: Je konkreter IT-Abteilungen der Geschäftsleitung über Angriffe berichten, desto eher bleiben Führungskräfte dem Sicherheitsprojekt gewogen. Eine regelmäßige Executive Summary mit der grafischen Darstellung konkreter, operativer Angriffszahlen auf Basis der Sicherheitslogs sensibilisiert die Empfänger nachhaltig für das Thema;

10. Eine Kontrollschleife einbeziehen

Ein System ist nur so gut wie sein ständiges Hinterfragen: Die IT-Sicherheit und deren Integrität muss hinsichtlich seiner Effizienz regelmäßig durchleuchtet werden. Berücksichtigt werden sollten neue Gefahren, aktuelle Lösungen am Markt oder auch die Veränderung der Organisation im Unternehmen. KPIs, also Leistungskennzahlen, die immer wieder erweitert oder an neue Situationen adaptiert werden, sind sehr hilfreich.

"Der Aufbau einer zentralen Abteilung, die allein eine integrierte Sicht auf die IT-Sicherheit des gesamten Unternehmens erlaubt, ist nicht von heute auf morgen zu bewerkstelligen", erklärt Janssen, "Es gibt in der Regel auch viele Stolpersteine, die es aus dem Weg zu räumen gilt. Einige sind technischer und organisatorischer Art, viele leider auch politischer Natur. Es gilt etwa, die Geschäftsleitung an Bord zu holen oder Bereichsleiter davon zu überzeugen, besser miteinander zu kommunizieren oder gar einen Teil ihrer Verantwortung abzugeben. Dazu ist nicht nur technisches Know-how, sondern auch diplomatisches Geschick nötig. Wichtig kann hier sein, neutralen, weil externen IT-Dienstleistern die Moderationsrolle zu übergeben."

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