Digitaler Werkzeugbau 3D-basierte Produktentwicklung killt die Kosten im Werkzeugbau

Autor / Redakteur: Neno Horvat / Dietmar Kuhn

Moderne Informationstechnik mobilisiert im Werkzeugbau enorme Innovations- und Kostensenkungsreserven. Dazu gehören neben der virtuellen, 3D-basierte Produktentwicklung und Prozessplanung die 3D-basierte Kommunikation über alle Fachbereiche und Unternehmensgrenzen hinweg.

Anbieter zum Thema

Schlüsselprozesse im Werkzeugbau und der Fertigung mit Techniken der virtuellen, 3D-basierten Produktentwicklung und Prozessplanung sowie flexibler 3D-basierter Kommunikation über Fachbereiche und Unternehmensgrenzen hinweg, eröffnen dem digitalen Werkzeugbau neue Wege, fördern die Innovationsaktivitäten und reduzieren die Durchlaufzeiten spürbar. Einige Fallbeispiele erfolgreicher Unternehmen machen das zielgerichtete, schrittweise und an jeweils messbaren Erfolgskriterien orientierte Vorgehen deutlich. Sie sind Beispiele für eine nachhaltig wirkende Alternative zur bloßen Verlagerung von Prozessen in Billiglohnländer.

Die Herausforderungen aus Unternehmenssicht

Globale Wertschöpfungsketten bieten neue Möglichkeiten zur Nutzung weltweit verfügbarer Ressourcen, die für viele Unternehmensbereiche zur Standortfrage werden. Außer den logistischen Herausforderungen und den oft schwer absehbaren Folgen des Know-how-Transfers erfordern globale Prozesse für Fertigungsunternehmen jedoch auch nicht zu unterschätzende Anstrengungen hinsichtlich der Koordinierung von Produktentwicklungs- und Fertigungsteams über sprachliche und kulturelle Grenzen hinweg. Den Möglichkeiten, die sich durch IT-gestützte Prozesse und insbesondere die 3D-basierte, virtuelle Produkt-entstehung ergeben, kommt in diesem Zusammenhang eine immer wichtigere Rolle zu.

Globale Märkte und immer spezialisiertere Markt-Nischen erzeugen einen immensen Innovationsdruck. Die schwierige Aufgabe, differenzierende, wirkliche, zugleich rentable und nachhaltige Innovation zu generieren, wird noch verschärft durch die hohe Anzahl von geforderten Produktvarianten bei immer kürzeren Produktzyklen. All diese Faktoren schlagen sich unmittelbar in der Fertigung nieder: Innovative Produkte erfordern in der Regel auch innovative Wege im Werkzeugbau, die beispielsweise durch neue Werkstoffe oder Fertigungsverfahren ermöglicht werden. Darüber hinaus ist eine höchstmögliche Flexibilisierung der weltweiten Fertigungs-Ressourcen erforderlich, denn Agilität ist der Schlüssel, um Rüst- und Umrüstzeiten zu verkürzen und Kosten zu senken.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:260491)