Energie! So kann der 3D-Druck den Energiesektor nachhaltiger machen

Quelle: Messe Erfurt 4 min Lesedauer

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Der Energiesektor spielt eine Schlüsselrolle auf dem Weg zu einer dekarbonisierten Welt. Im Rahme der Rapid.Tec 3D wird demonstriert, wie die additive Fertigung dabei helfen kann.

Die Rapid.Tec 3D in Erfurt wird sich Mitte Mai auch damit beschäftigen, wie die additive Fertigung den Energiesektor positiv beeinflussen kann – etwa für die Herstellung von Bipolarplatten (Bild). Das wird über das neue Forum Energietechnik & Wasserstoff am 14. Mai geschehen. (Bild:  Whitecell Eisenhuth)
Die Rapid.Tec 3D in Erfurt wird sich Mitte Mai auch damit beschäftigen, wie die additive Fertigung den Energiesektor positiv beeinflussen kann – etwa für die Herstellung von Bipolarplatten (Bild). Das wird über das neue Forum Energietechnik & Wasserstoff am 14. Mai geschehen.
(Bild: Whitecell Eisenhuth)

Den positiven Beitrag, den das Additive Manufacturing (AM) mit Blick auf den Energiesektor leisten kann, beleuchtet das Fachforum Energietechnik & Wasserstoff am 15. Mai 2025. Das Thema steht erstmals mit einer eigenen Session auf der Agenda der Rapid.Tech 3D, wie der Veranstalter, die Messe Erfurt, mitteilt. Zwei Schwerpunkte bestimmen die Erstauflage des neuen Forums. Zum Einen geht es um die Nutzung der additiven Fertigung für den Turbomaschinenbau, zum Anderen um die Elektrolyseur- und Brennstoffzellenproduktion. Darüber informieren Fachleute von MAN Energy Solutions, vom internationalen Verband der Gasturbinentechnologie-Community ETN Global, von Scanlab, von Whitecell Eisenhuth und von Headmade Materials, wie man vorab erfahren darf. Auf dem Forum werden sowohl erprobte Anwendungen als auch der noch nötige Handlungsbedarf erörtert. In erster Linie gehe es um die Reduzierung von CO2.

Direkter Zugriff auf die Prozessführung ist nötig

Anders Such, Head of Additive Manufacturing bei MAN Energy Solutions, wird außerdem Beispiele vorstellen, wie MAN die additive Fertigung für die effizientere Produktion von Komponenten im Turbomaschinen- und Motorenbau nutzt. Eine Rolle spielen dabei die Potenziale und Herausforderungen, die sich bei der Integration des 3D-Drucks in bestehende industrielle Fertigungsketten ergeben, wie die Messe Erfurt sagt. Und was den Handlungsbedarf angeht, so besteht dieser beispielsweise bei Standardisierung, Zertifizierung und Zusammenarbeit zwischen Herstellern von AM-Systemen und Anwendern im Gasturbinenbau. Und genau das ist ein Thema im Vortrag von Nicolò Cairo, Project Officer beim Energy & Turbomachinery Network ETN Global. Dazu geht es noch um eine Erkenntnis aus einer Studie des Netzwerks zu den im Energiesektor hauptsächlich genutzten L-PBF-Maschinen (Laser-Pulverbettfusion). Die ETN-Arbeitsgruppe additive Fertigung hat die auf dem Markt verfügbaren Systeme hinsichtlich ihrer Performance bewertet. Ulli Klenk, Mitglied dieser Arbeitsgruppe, erläutert: „Über alle Anlagen hinweg konnten wir eine hohe vergleichbare Qualität feststellen. Unterschiede gibt es beim Preis. Was fehlt, ist Transparenz. Wir brauchen den direkten Zugriff auf die Prozessführung, auf die Maschinendaten, um den Business Case weiter zu verbessern. Die technischen Lösungen dafür sind verfügbar.“ Zu den Möglichkeiten, die diese Offenheit bezüglich Datenzugriff ermöglichen, gehören Scan-Systeme von Scanlab. Diese werden von L-PBF-Maschinenherstellern weltweit genutzt. Beispiele für eine End-to-End-Prozesskontrolle stellt Dr. Daniel Reitemeyer aus dem Bereich Geschäftsentwicklung von Scanlab vor.

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