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4. Produkthaftungsschäden präventiv vermeiden
Schon im Fertigungsprozess kann jeder Hersteller möglichen Produkthaftungsschäden proaktiv entgegenwirken. Hierbei kommen etwa Warnmeldungen zum Einsatz, die sofort bei Erreichen bestimmter Schwellwerte ausgelöst werden, sowie gezielte Prüfungen an Qualitätstoren. Mit dieser Qualitätssicherung in der Produktion und die dadurch mögliche Rückverfolgung lässt sich verhindern, dass fehlerhafte Produkte überhaupt erst in den Verkauf gelangen.
5. Herstellerunabhängigkeit bewahren
In vielen Werken wird häufig mit unterschiedlichsten Anlagen, Werkzeugen und Softwareprogrammen gearbeitet. Teilweise entstehen jedoch Abhängigkeiten zu bestimmten Herstellern, was dann durchgängige und unabhängige Qualitätskontrollen erschwert oder unmöglich macht. Herstellerneutrale Lösungen für die Prozessdatenerfassung und ein integriertes, unternehmensweites Prozessdatenmanagement schützen vor solchen Abhängigkeiten. Auf der Basis von Standardschnittstellen können die Betriebe langfristig flexibel neueste Werkzeug- und Anlagen-Technologien nutzen.
6. Prozessdaten archivieren
Den Herstellungsprozess detailliert zu dokumentieren und die Daten ordnungsgemäß und über einen langen Zeitraum aufzubewahren, ist eine wesentliche Anforderung des Gesetzgebers an die fertigende Industrie. Betroffen sind hier beispielsweise in der Automobilindustrie speziell auch Bauteilverbindungen wie Verschraubungen, von denen Leib und Leben abhängen kann. Dabei werden die elektronisch erfassten Prozessdaten unveränderbar archiviert und können auch noch viele Jahre später jederzeit als Nachweis vorgelegt werden.
„Höchste Qualität gewährleisten“
Die strategische Qualitätssicherung in der Produktion hat hohe Priorität: „Im Falle einer Reklamation könnten wir im Detail nachweisen, wie exakt und fehlerfrei bei der Montage gearbeitet wurde. Der Vorteil ist, dass wir hierfür wesentlich weniger Schulungsaufwand für die Einarbeitung an neuen Produkten haben“, bestätigt Johannes Zizler, bei Knorr-Bremse Systeme für Schienenfahrzeuge zuständig für den Bereich Arbeitsvorbereitung des Kompetenzzentrums Bremssteuerung. „Für Knorr-Bremse ist es ungeheuer wichtig, höchste Qualität zu gewährleisten. Die Schäden, die durch ein fehlerhaftes Bremssystem entstehen könnten, gingen leicht in Millionenhöhe. Die Investition in Qualitätssicherung zahlt sich also sehr schnell aus.“
Weitere Informationen finden sich in diesem Video:
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* Weitere Informationen: CSP GmbH & Co. KG, 94431 Großköllnbach
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