Automatisierungskomponenten Komponenten vom Sensor bis zur Steuerung

Quelle: Pressemitteilung 10 min Lesedauer

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Neuerungen aus der Automatisierung: Komponenten von Apem/Idec, Werma, Ipf Electronic, Weidmüller, Contrinex und Balluff den Aufbau von Automatisierungslösungen und die Einbindung in Firmennetzwerke.

Die Steuerungen der Serie FC6A von Apem/Idec bilden eine modulare Plattform für zentrale und dezentrale Automatisierungsaufgaben. Digitale und analoge Erweiterungsmodule werden über seitliche Steckverbinder zu einem durchgehenden I/O-Rack verbunden.(Bild:  APEM/IDEC)
Die Steuerungen der Serie FC6A von Apem/Idec bilden eine modulare Plattform für zentrale und dezentrale Automatisierungsaufgaben. Digitale und analoge Erweiterungsmodule werden über seitliche Steckverbinder zu einem durchgehenden I/O-Rack verbunden.
(Bild: APEM/IDEC)

Apem/Idec: Erweiterung der FC6A-Steuerung um vielseitige Remote-I/O-Funktionen

Die Steuerungen der Serie FC6A von Apem/Idec lassen sich flexibel in zentrale und dezentrale Konzepte integrieren und decken ein breites Spektrum an Anwendungen ab. Die Kombination aus den FC6A-Steuerungen und dem Remote-I/O-Buskopplermodul SX8R ermöglicht darüber hinaus die Einbindung der FC6A-I/O-Module in IPC-, Software-SPS- und Fremdsteuerungen.

Das Remote-I/O-Modul SX8R von APEM/IDEC bindet FC6A-I/O-Module in IPC-, Software-SPS- und Fremdsteuerungen ein und adressiert sie über offene Ethernet-Protokolle.(Bild:  APEM/IDEC)
Das Remote-I/O-Modul SX8R von APEM/IDEC bindet FC6A-I/O-Module in IPC-, Software-SPS- und Fremdsteuerungen ein und adressiert sie über offene Ethernet-Protokolle.
(Bild: APEM/IDEC)

Die Steuerungen der Serie FC6A stehen in zwei Varianten zur Verfügung und decken ein breites Leistungsspektrum ab. Der All-in-One-Typ verfügt über einen seriellen Anschluss und einen RJ45-Ethernet-Port und ermöglicht eine Erweiterung auf bis zu 528 I/O-Punkte. Die leistungsstärkeren FC6A-Plus-Modelle bieten mit bis zu 2.060 I/Os und extrem kurzen Bearbeitungszeiten von 21 Nanosekunden pro Befehl zusätzliche Reserven für komplexe Aufgaben wie Positionierung, PID-Regelung oder große Datenmengen. Beide Varianten unterstützen Modbus TCP/RTU, zahlreiche serielle Schnittstellen und – je nach CPU – BACnet/IP oder CAN J1939.

Die FC6A-Plus-Serie unterstützt das MQTT-Protokoll direkt und ohne Gateway. Unterstützt werden sowohl ID- und Passwort-Authentifizierung als auch zertifikatsbasierte Verfahren. Darüber hinaus kann die FC6A-Plus als EtherNet/IP-Scanner und -Adapter betrieben werden, ohne dass zusätzliche Kommunikationsmodule erforderlich sind, sodass sich verschiedenste Antriebe, E/A-Module oder andere Automatisierungskomponenten direkt einbinden lassen.

Über die Ethernet-Schnittstelle stehen Funktionen wie integrierter Webserver, E-Mail-Versand, FTP-Server/-Client und benutzerdefinierte Kommunikationsfunktionen zur Verfügung. Mit dem Webpage Editor können eigene Visualisierungsseiten erstellt werden, während vorinstallierte, programmlose Standardseiten eine schnelle Remote-Bedienung ermöglichen. Ergänzend bietet die Serie einen integrierten SD-Port, Datenprotokollierung, eine App für iOS und Android sowie – je nach Modell – Bluetooth-Kommunikation. Die Geräte sind für industrielle Einsatzbedingungen im Temperaturbereich von –10 bis +55 °C ausgelegt. Je nach Version sind auch erweiterte Betriebsbedingungen von –25 °C bis +65 °C möglich. Damit eignet sich die Serie für Maschinenbau, Gebäudeautomation und vernetzte Produktionsumgebungen.

Erweiterbare Architektur durch Module und Cartridges

Für die FC6A stehen zahlreiche digitale und analoge Module sowie bis zu zehn Erweiterungsracks mit insgesamt bis zu 63 Erweiterungsmodulen zur Verfügung. Die Module werden über Steckverbinder mechanisch zu einem durchgehenden I/O-Rack aufgebaut und kommunizieren über den internen Bus der Serie. Über Cartridges lassen sich kleinere I/O-Anforderungen direkt am CPU-Modul abdecken – digitale 4-Punkt-Eingänge und -Ausgänge oder analoge Varianten können ohne zusätzlichen Verdrahtungsaufwand integriert werden. Je nach Modell sind RJ45-Ethernet-Ports, BACnet/TCP-Unterstützung (Plus-CPU) oder CAN-J1939-Funktionalität (All-in-One-CPU) verfügbar. Für den Anschluss im Schaltschrank stehen Push-In-Verbindungen zur Verfügung, die eine schnelle, sichere und werkzeuglose Verdrahtung ermöglichen, den Verdrahtungsaufwand um bis zu 55 Prozent reduzieren und zugleich wartungsarm sowie vibrationsfest sind. Diese modulare Architektur ermöglicht eine präzise Anpassung an unterschiedliche Applikationen – von kompakten Maschinensteuerungen bis zu komplexen Systemverbünden.

Das Remote-I/O-Buskopplermodul SX8R erweitert die FC6A-Architektur um eine flexible Einbindung in verschiedenste Steuerungsumgebungen. Neben den Steuerungen der Serien FC6A und FT2J unterstützt das SX8R auch Software-SPS, beispielsweise von Codesys, sowie SPS von Drittanbietern. Über EtherNet/IP, Modbus TCP und CCLink IE Field Basic können bis zu 15 Erweiterungsmodule angebunden werden. Insgesamt werden 48 verschiedene FC6A-E/A-Modulmodelle für unterschiedliche Anwendungsanforderungen unterstützt, einschließlich digitaler und analoger E/A-Module. Die simultane duale Netzwerkkommunikation ermöglicht die parallele Verbindung mit einem Host-Controller und einem Wartungs- oder Überwachungssystem in verschiedenen Netzwerken.

Das SX8R wird mit 24 Volt Gleichstrom betrieben und unterstützt einen erweiterten Toleranzbereich von 20,4 bis 28,8 Volt Gleichstrom. Der Rauschwiderstand entspricht den Anforderungen der SPS-Norm IEC/EN 61131-2 und gewährleistet eine hohe Störfestigkeit im industriellen Umfeld. Der zulässige Betriebstemperaturbereich von –20 bis +65 °C ermöglicht den Einsatz auch in anspruchsvolleren Umgebungsbedingungen. Die integrierten Selbstdiagnosefunktionen überwachen Systemstatus und Kommunikationszustände, während der SX8R-Konfigurator die Modulkonfiguration, Statusüberwachung und Programmierung durch den Benutzer ermöglicht.

Durch die kompakte Bauweise und die basislose Direktmontagestruktur lässt sich das SX8R platzsparend auf DIN-Schienen in bestehenden Umgebungen installieren. Über Verbindungsstecker können einfach und schnell bis zu 15 FC6A-I/O-Module angebunden werden, was insbesondere im Schaltschrankbau eine effiziente Nutzung des verfügbaren Bauraums ermöglicht. Zertifizierungen nach CE, UKCA, UL/cUL, RCM sowie UL121201 Klasse 1 Division 2 erlauben den Einsatz in industriellen Bereichen bis hin zu explosionsgeschützten Zonen.

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Skalierbare Automatisierungslösungen für zahlreiche Anwendungsbereiche

Die Kombination aus FC6A-Steuerungen und dem SX8R bietet Konstrukteuren und Ingenieuren ein flexibel skalierbares Portfolio für zentrale und dezentrale Automatisierungsarchitekturen. Während die FC6A als leistungsfähige SPS mit umfangreichen Kommunikations- und IoT-Funktionen eingesetzt wird, ermöglicht das SX8R den Einsatz der FC6A-I/O-Module in offenen Systemlandschaften – etwa in IPC-basierten Lösungen, Software-SPS-Plattformen oder heterogenen Netzwerken der Gebäude-, Prozess- und Fertigungstechnik.

Typische Einsatzfelder reichen von Fertigungs- und Verpackungslinien über HVAC- und Kälteanlagen, Abwasserbehandlung und Logistikanwendungen bis hin zu Anwendungen in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie, in denen hygienisch anspruchsvolle Rahmenbedingungen eine zentrale Rolle spielen. Darüber hinaus eignen sich die Lösungen aufgrund ihrer industrietauglichen Auslegung auch für den Einsatz in rauen Umgebungen, in denen Zuverlässigkeit und Stabilität der Automatisierung entscheidend sind.

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