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Katana kooperiert gefahrlos mit dem Menschen
Über den Katana hört man, dass mit der jetzt zur Motek 2008 präsentierten Version die Baureihe erst einmal ausgereizt sei. Danach könnte eine neue Generation eines Leichtbauroboters in Angriff genommen werden. Schätzungsweise 200 bis 300 Geräte der Baureihen 300/400/450 dürften auf dem Markt sein.
Mag der Roboter der Leichtgewichtsklasse etwas langsamer und weniger präzise sein, hat er doch eines seinen Wettbewerbern voraus, wie Marcus Frei, einer der beiden Geschäftsführer von Frei Technik + Systeme, Villingen-Schwenningen, hervorhebt: „Der USP des Katana ist die ungefährliche und zertifizierte Kooperation mit Menschen.“ Das wollen wir dann doch genauer wissen und fragen nach. Denn für die Roboter der Kuka, ABB, Fanuc, Reis und Co. gibt es ja durchaus auch Konfigurationen mit gemeinsamen Arbeitsbereichen für Mensch und Maschine.
Beim Katana ist die Kooperationsbereitschaft sozusagen integriert, versichert Frei. Denn weder dynamisch noch von der Masse her könne das Gerät einen Schaden anrichten. Deswegen gilt der Katana gerade bei Anwendungen auf Labortischen als interessante Alternative.
Transport-Roboter Servus fährt auf einem Werkstückträger
Wer einen kleinen Roboter nur wegen fehlender Reichweite außen vor lässt, könnte mit einer Idee der Klecka Automation, Bachenbülach/Schweiz, im wahren Sinn des Wortes „weiter kommen“: Das Systemhaus hat mit „Servus“ einen Transportroboter entwickelt, der auf einem Werkstückträger fährt. Damit hat man das Prinzip umgekehrt, Roboter an eine Verfahrachse zu hängen, um den Arbeitsbereich zu vergrößern.
Wie bei so genannten intelligenten Werkstückträgersystemen üblich, bezieht der „Servus“ seine Energie über die Schiene. Erreicht er eine Arbeitsstation, werden Daten über Bearbeitungszustand und Aufgaben ausgetauscht. „Die mobilen Roboter“, so heißt es, „kommunizieren direkt mit ihren Kollegen, Assistenten oder Arbeitsstationen und erzeugen aus eigener Intelligenz heraus einen Fließverkehr.“
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