Automatisierungs-Trio Liebherr Components automatisiert Sägezentrum mit ABB-Know-how

Quelle: ABB Robotics 5 min Lesedauer

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ABB Robotics hat Liebherr Components dabei geholfen, ein neun Meter langes Sägezentrum zu automatisieren. Auch Fehr-Lagerlogistik war beteiligt ...

Die Liebherr Components verarbeitet in einem neuen und automatisierten Sägezentrum Langgut aus Stahl für Hydraulikzylinder. Dabei greifen Robotik von ABB Robotics, intelligentes Engineering sowie eine in der Lagerverwaltung integrierte Software von Involon ineinander. (Bild:  ABB Robotics)
Die Liebherr Components verarbeitet in einem neuen und automatisierten Sägezentrum Langgut aus Stahl für Hydraulikzylinder. Dabei greifen Robotik von ABB Robotics, intelligentes Engineering sowie eine in der Lagerverwaltung integrierte Software von Involon ineinander.
(Bild: ABB Robotics)

Hydraulikzylinder von Liebherr sind weltweit in der Erdbewegung, im Mining sowie in Kran- und maritimen Anwendungen im Einsatz. Solche Umgebungen erfordern absolute Zuverlässigkeit, Langlebigkeit und eine konstante Leistung der eingesetzten Komponenten. Mit einem vollautomatisierten Sägezentrum am Standort in Kirchdorf an der Iller in Oberopfingen verarbeitet das Komponentenwerk von Liebherr, Liebherr Components, Langgut bis neun Meter Länge (Rohre und Stangen) aus Stahl für Hydraulikzylinder, was vor allem besonders effizient und präzise passieren soll. Mit der Fehr-Lagerlogistik AG als Generalunternehmer wurde ein Automatisierungsprojekt durchgeführt, bei dem Robotik-Know-how von ABB Robotics, intelligentes Engineering, eine in der Lagerverwaltung integrierte Software von Involon sowie eine präzise Materialhandhabung perfekt miteinander kombiniert wurden, wie es heißt.

Einige Herausforderungen galt es, zu meistern

Bereits vor Projektbeginn mussten einige Gegebenheiten vor Ort berücksichtigt werden. Zu diesem Zeitpunkt war die Liebherr-Planung neuer Hallen für das Sägezentrum bereits fortgeschritten. So standen die Hallengröße sowie die Lage der Umbrüche und des Hochregallagers bereits fest. Das Sägezentrum musste deshalb möglichst optimal integriert werden. Hinzu kam die Zeit als limitierender Faktor, weil auch das Auszugsdatum aus der alten Produktionsstätte sowie die Inbetriebnahme des neuen Werks bereits terminiert waren. Außer der Integration des Lagers und der Sägezelle in die bereits vorhandenen Gegebenheiten war das automatisierte Handling der verständlicherweise unhandlichen und schweren Werkstücke eine zentrale Herausforderung. Dafür benötigte Liebherr Partner mit Kernkompetenzen in diesem Bereich. Involon etwa, konstruierte die spezielle Greifertechnik und entwickelte eine in der Lagerverwaltung integrierte Software. Und ABB Robotics lieferte die entsprechenden Robotik-Komponenten.

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Lager, Säge und Robotik arbeiten Hand in Hand

Bisher kamen Robotiksysteme bei Liebherr Components aber nur vereinzelt für Schweiß- oder Lackierarbeiten zum Einsatz. Eine robotergestützte Anlage in dieser Größe war also ein bedeutender Schritt, bei dem zuvor genau unter die Lupe genommen werden musste, ob das Ganze überhaupt machbar ist, erinnert sich ABB Robotics. Die Anlage sollte auch komplett automatisiert arbeiten, was robuste und ausfallsichere Roboter erfordert, um Stillstände zu vermeiden. Die fertige Anlage verfügt nun über zwei Sägeplätze, die von zwei ABB-6-Achs-Robotern vom Typ IRB 8700 bedient werden. Diese können maximal 1,2 Tonnen Gewicht heben und sich je nach Gewicht und Größe der Rohre einzeln oder koordiniert im sogenannten Multimove-Modus bewegen, wie ABB beschreibt. Mit der Funktion Multimove lassen sich außerdem bis zu vier Roboter sowie zusätzliche Geräte – etwa Werkstückpositionierer – mit nur einer Robotersteuerung betreiben. Das reduziert den Hardwareaufwand und vereinfacht die Programmierung.

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