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Laborpressen

Alle Pressverfahren für Composites mit einer Maschine abgedeckt

| Redakteur: Kirsten Nähle

Der österreichische Maschinenhersteller Langzauner, Lambrechten, hat eine Laborpresse entwickelt, die nicht nur unterschiedliche Druck-, Weg- und Temperaturkurven „fahren“, sondern auch den gesamten Prozessablauf flexibel zusammenstellen kann. Laut Hersteller ist die Presse die erste Maschine auf dem Markt, die sich für alle Pressverfahren eignet.

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Die Laborpresse arbeitet so leise, dass sie bei üblichem Umgebungslärm nicht zu hören ist. (Bild: Langzauner)
Die Laborpresse arbeitet so leise, dass sie bei üblichem Umgebungslärm nicht zu hören ist. (Bild: Langzauner)

Die Funktionsauswahl erfolgt über ein Pull-down-Menü. Die Funktionen sind gemäß den Anwendungen programmiert. Die Presse eigne sich für alle Pressverfahren, unter anderem für RTM-Verfahren, Prepregbearbeitung und Spaltinjektion. Herzstück der Presse ist eine Hydraulikanlage, die laut Langzauner auf Energieeffizienz und Geräuscharmut getrimmt wurde. In der Praxis arbeite die Maschine so leise, dass sie bei üblichem Umgebungslärm beinahe nicht zu hören sei.

Aufgrund des Hydraulikkonzepts sind serienmäßige Schaltventile verbaut. Dennoch regelt die Hydraulik nicht nur den Druck bis auf etwa 1% genau, sie kann auch auf ein bestimmtes Maß im 0,01-mm-Bereich genau pressen. Die Pressfläche beträgt 800 mm × 600 mm. Die maximale Presskraft liegt bei 1370 kN.

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