Komplexe Materialkombinationen KI-gestützte Prozessauslegung im Widerstandspunktschweißen
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Das Widerstandspunktschweißen (WPS) ist insbesondere im Automobilbau eines der wichtigsten Fügeverfahren. Die zunehmende Komplexität der Anforderungen an moderne Fahrzeuge, getrieben durch Leichtbaustrategien, Elektromobilität und verschärfte Sicherheitsstandards, stellt das bewährte Verfahren vor Herausforderungen.
Das Fügen von verschiedenen Werkstoffen mit unterschiedlichen Materialdicken, welche oftmals abweichendes elektrisches und thermisches Verhalten zeigen, führt zu Problemen bei der Schweißbarkeit, der Reproduzierbarkeit und bei der Verbindungsqualität. Besonders der Einsatz dünnwandiger, hoch- und höchstfester Stähle in Mehrblechverbindungen erfordert prozessspezifische Expertise, da durch ungleiche Material- und Übergangswiderstände die Anbindung der dünnen Decklage oftmals zur Herausforderung wird. Die Parameterfindung für diese Kombinationen ist zeit- und materialintensiv, wenn sie rein auf experimentellen Daten aufbaut, wie es die SEP 1220-2 vorsieht.
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