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In der Türkei steigt jedoch die Nachfrage nach hochwertigeren Endprodukten. Zwangsläufig erhöhen sich damit die Anforderungen an die Bauteilsauberkeit. „Diese Reinigungsqualität können einfache Maschinen nicht erreichen“, erläutert Daiber. „In der Türkei vollzieht sich eine Entwicklung, wie wir sie vom heimischen Markt her kennen.“ So wird von Kunden auf einmal der Restformsand auf Gussteilen nach der Reinigung moniert. Darum ging es zum Beispiel am LPW-Stand bei einem Besuchergespräch.
Deutsche Reiningungsanlagenhersteller suchen türkische Vertriebspartner
Mit Anfragen im Gepäck ist auch Karl Trautz, Verkaufsmanager bei der EMO Oberflächentechnik GmbH, Bretten, zurückgereist. Hauptthema am Stand war die Bauteilentfettung. „Es ging um Entfettungsprobleme bei Teilen, die nach der Reinigung galvanisiert, gehärtet oder beschichtet werden müssen.“ So haben Messebesucher angekündigt, dass sie Teile für Reinigungstests zusenden werden. Sogar ein Besuch vor Ort war ein Thema, um selbst bei Reinigungstests dabei zu sein. „Unsere Messeteilnahme hat deutlich mehr gebracht, als ich erwartet habe“, so das Resümee von Trautz.
Die deutschen Aussteller hatten auf der Messe jedoch nicht nur die Fertigungsindustrie im Visier, sondern suchten dort auch potenzielle Vertriebspartner. Denn eines stand für sie offenbar schon vor der Messe fest: „Der türkische Markt für industrielle Reinigungstechnik wird enorm wachsen“, ist Garronne überzeugt.
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