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Reinigungsanlagen auf der WIN1 Ansprüche an die Teilereinigung steigen in der Türkei

| Autor / Redakteur: Doris Schulz / Josef-Martin Kraus

In der Türkei steigen die Anforderungen an die Bauteilsauberkeit nach der Bearbeitung. Der türkische Markt öffnet sich dadurch Reinigungsprozessen, die bessere Ergebnisse als einfache Spritzverfahren bieten. Zwangsläufig kommt es zu Geschäftskontakten mit deutschen Anlagenherstellern.

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Dass die Bauteilsauberkeit in der Türkei an Bedeutung gewinnt, zeigt die hohe Besucherfrequentierung des Themenpavillons Parts2clean auf der Industriemesse WIN1 2012 in Istanbul.
Dass die Bauteilsauberkeit in der Türkei an Bedeutung gewinnt, zeigt die hohe Besucherfrequentierung des Themenpavillons Parts2clean auf der Industriemesse WIN1 2012 in Istanbul.
(Bild: Schulz)

Die türkische Wirtschaft boomt seit Jahren und gilt als einer der weltweit attraktivsten Wachstumsmärkte der Zukunft. Nächstes Ziel des Staates ist es, das Handelsbilanzdefizit in den Griff zu kriegen. Damit das gelingt, müssen mehr Waren mit Mehrwert produziert und exportiert werden. Erforderlich dafür sind in vielen Branchen Maschinen- und Anlageninvestitionen. Dazu gehören auch Reinigungsanlagen.

In der Türkei wird meist im wässrigen Spritzverfahren gereinigt

Diese Erfahrung machten die acht Aussteller des Pavillons Parts2clean, den die Fair-Xperts GmbH zur Industriemesse WIN1 Anfang Februar 2012 in Istanbul organisierte. Außer Automobilzulieferern waren es vor allem Unternehmen der Armaturen-, Hydraulik- und Hausgerätefertigung, aber auch Galvanikbetriebe, Härtereien und Gießereien, die sich über Reinigungstechnik „made in Germany“ informierten und auch konkrete Projekte anstießen. Gesprächsthemen waren meist die gestiegenen Anforderungen an die Bauteilsauberkeit. Die Bauteilhersteller können sie mit den vorhandenen Reinigungsanlagen nicht mehr erfüllen.

„Meist wird in der Türkei im wässrigen Spritzverfahren gereinigt“, beschreibt Thomas Daiber, Verkaufsmanager bei der LPW Reinigungssysteme GmbH, Riederich, die Situation. Dazu seien einfache Anlagen installiert. Nach Einschätzung von Daiber gibt es in der Türkei bisher keinen Hersteller von Tauchanlagen mit Leistungen, wie sie deutsche Systeme bieten.

Stabschwinger stießen auf großes Besucherinteresse

Diesen Eindruck erhielt auch Luca Garronne, Vertriebsmanager bei der Weber Ultrasonics GmbH, Karlsbad- Ittersbach, auf der Messe: „Obwohl es in der Türkei viele Hersteller von Ultraschallsystemen gibt, sind unsere Stabschwinger auf großes Besucherinteresse gestoßen.“

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