Zu 100 Prozent! Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) gehören jetzt Salzgitter

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Die Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) werden künftig eine 100-prozentige Tochter der Salzgitter AG sein ...

Gravierende Veränderungen stehen bei Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) an. Denn jetzt übernimmt die Salzgitter AG alle Anteile. Leider wird das die meisten Jobs bei HKM kosten. Auch die jährliche Rohstahlproduktion soll eingedampft werden, damit die Zukuft sicher ist ...(Bild:  HKM)
Gravierende Veränderungen stehen bei Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) an. Denn jetzt übernimmt die Salzgitter AG alle Anteile. Leider wird das die meisten Jobs bei HKM kosten. Auch die jährliche Rohstahlproduktion soll eingedampft werden, damit die Zukuft sicher ist ...
(Bild: HKM)

Die Stahlproduktion am Traditionsstandort im Duisburger Süden geht weiter! Nachdem die beiden HKM-Mitgesellschafter Thyssenkrupp Steel Europe und Vallourec angekündigt hatten, sich aus dem gemeinsamen Joint Venture zurückziehen zu wollen, übernimmt die Salzgitter AG alles. Der Konzern übernimmt damit aber auch die volle Verantwortung bei der HKM. Er möchte das integrierte Hüttenwerk mit einem klaren Plan voll auf die grüne Transformation ausrichten, um es fit für die bevorstehenden Herausforderungen zu machen, wie es heißt. Das Closing stehe kurz bevor. Die Salzgitter AG plant in Duisburg die Investition in einen Elektrolichtbogenofen, um den Standort zu transformieren, zukunftsfähig zu machen und die CO2-Emissionen der Stahlproduktion langfristig um 90 Prozent zu senken.

100-Prozent-Übernahme kostet 2.000 Stellen bei HKM

Wegen der wirtschaftlichen Herausforderungen werde dieser Wandel aber mit einer deutlichen Reduzierung der Mitarbeiterzahl einhergehen. Geplant ist, dass statt aktuell rund 3.000 Personen, langfristig nur noch etwa 1.000 bei der HKM beschäftigt sind. Ohne diesen schmerzhaften Stellenabbau hätte die Salzgitter AG die alleinige Übernahme nicht vollziehen können, wie man erklärt. Die Alternative wäre eine komplette Schließung des integrierten Hüttenwerks in Duisburg gewesen. Nur mit dieser konsequenten Neuaufstellung habe die HKM die Chance, langfristig erfolgreich zu agieren. Die kommenden Monate werden nun genutzt, um die Integration der HKM in die Strukturen des Salzgitter-Konzerns zu vollenden. Einher geht das mit einer Umstrukturierung bis voraussichtlich Ende 2028.

Auch die HKM-Produktion soll gedrosselt werden

Die Rohstahlmenge pro Jahr soll auf zwei Millionen Tonnen reduziert werden. Die kommenden Veränderungen werden verantwortungsvoll und grundsätzlich sozialverträglich gestaltet, heißt es abschließend. Die Auswirkungen der HKM-Übernahme auf die Umsatz- und Ergebnisprognose des Geschäftsjahres 2026 wird die Salzgitter AG im Rahmen der Veröffentlichung ihres Halbjahresfinanzberichts am 11. August 2026 quantifizieren. Weitere Details gibt es nicht.

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