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Erfolg durch umweltfreundliches und sozialverantwortliches Verhalten in der Lieferkette
Unternehmen, die bestrebt sind, ihre Lieferanten zur Einhaltung strenger Vorgaben in Bezug auf die Sicherheit und den Gesundheitsschutz bei der Arbeit zu verpflichten, müssen an verschiedenen Phasen der Auftragsabwicklung beteiligt sein, von der Auswahl eines Auftragnehmers mit hohen Sicherheitsstandards in der Phase vor dem Vertragsabschluss über die Überwachung der durchgeführten Arbeiten bis hin zur Überprüfung der Leistungen der Auftragnehmer in Bezug auf die Sicherheit und den Gesundheitsschutz bei der Arbeit, wenn der Vertrag endet. Es zeigt sich dabei, dass die erfolgreichsten Initiativen auf einer Kombination von Ansätzen beruhen, bei denen umweltfreundliches und sozialverantwortliches Verhalten eindeutig honoriert werden.
Die auf nationaler Ebene für die verschiedenen Systeme zuständigen Behörden untersuchen derzeit die Möglichkeiten zur Anwendung eines gemeinsamen, EU-weiten Ansatzes, mit dem die Zusammenarbeit mit nicht-europäischen Auftragnehmern vereinfacht werden kann. Neben Beschaffungsstrategien und Sicherheitszertifizierungssystemen betrachtet der Bericht auch weitere Ansätze, mit denen sich die Zahl der arbeitsbezogenen Unfälle und Erkrankungen in der Lieferkette reduzieren ließe und die in Europa breitere Anwendung finden könnten. Im Mittelpunkt dieser Ansätze stehen unter anderem die Verdeutlichung von vertraglichen Verpflichtungen, die Verbesserung von Kommunikation, Zusammenarbeit und Schulungen sowie die Einführung von Kontrollverfahren.
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