Fakuma 2008

Arburg präsentiert auf der Fakuma 2008 energieeffizientes Spritzgießen und Robot-Systeme

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Selogica-Bedienoberfläche auf die Robotersteuerung implementiert

Die integrierte Automation der Fertigungszelle kommuniziert über die Robot-Schnittstelle und zusätzlicher Feldbus-Erweiterung mit der Maschinensteuerung Selogica von Arburg. In enger Kooperation mit dem Automatisierungsspezialisten FPT – dem OEM-Partner von Kuka – wurde für die Programmierung eine Selogica-Bedienoberfläche auf die Robotersteuerung implementiert.

Laut Arburg ermöglicht die Implementierung dem Maschineneinrichter eine Ablaufprogrammierung der komplexen Sechs-Achs-Bewegungen des Kuka-Roboters ohne fremde Hilfe: Der Einrichter bleibe in seiner gewohnten Spritzgießumgebung. Aufgrund der erweiterten Echtzeitanbindung mittels Feldbus seien auch komplexe Eingriffe in das Spritzgießwerkzeug sehr einfach zu realisieren.

Sechs Spritzgießmaschinen mit Robot-Systemen ausgestattet

Insgesamt werden auf der Fakuma sechs Spritzgießmaschinen mit Robot-Systemen arbeiten. Das spiegelt laut Arburg die zunehmende Bedeutung automatischer Systeme für das Teilehandling beim Spritzgießen wider. Eine wichtige Rolle spielt in diesem Zusammenhang die Integration des Teilehandlings in die Maschinensteuerung. Das wird bei Arburg über die Selogica-Bedienoberfläche realisiert.

So wird den Messebesuchern auf der Fakuma von Arburg das Robot-System Multilift V Select mit der neuen Teach-in-Funktion vorgestellt. Sie ermögliche eine einfache und komfortable Programmierung. Dabei lernt das Robot-System durch manuell ausgeführte Schritte, welche Positionen es anfahren muss, um Teile punktgenau zu entnehmen und wieder abzulegen.

Darüber hinaus präsentiert Arburg mit diesem Exponat erstmals das Einstiegsmodells Multilift V Select auf einer Spritzgießmaschine der Baureihe Allrounder Golden Edition. Damit können ab Herbst 2008 alle Maschinen dieser Baureihe mit einem Arburg-Robot-System ausgestattet werden, wodurch sich das Einsatzspektrum des Multilifts V Select erweitert.

Leitstand mit Rechner ALS ermöglicht Zugriff auf alle zehn Maschinenexponate

Im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit wird es laut Arburg künftig immer wichtiger, eine konstant hohe Produktqualität zu gewährleisten, die Fertigung optimal auszulasten, Stillstandzeiten zu minimieren und damit letztendlich die Energieeffizienz der Produktion zu steigern. Wie sich dieses Ziel mit einer zentralen Fertigungsplanung und -steuerung erreichen lässt, demonstriert der Maschinenhersteller auf der Fakuma 2008 anhand eines Produktionsleitstands mit dem Leitrechner-System ALS, das den Zugriff auf alle zehn Maschinenexponate ermöglicht. Damit kann das Team der Arburg-Leittechnik live die Vorteile des Rechners ALS demonstrieren.

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