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EMO Hannover 2011

Auf Vertikaldrehmaschinen mehrstufig produzieren

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Automationsgrad der Drehmaschinen nimmt deutlich zu

Immer mehr Kunden fordern auch Hochgeschwindigkeitsfunktionen, wie etwa Super-Nurbs. Auch der Automationsgrad nehme deutlich zu. Die Nachfrage nach Palettenwechslern und Handhabungssystemen steige ständig, um hauptzeitparallel neue Werkstücke rüsten zu können und/oder eine mannarme Fertigung zu erzielen.

Für die Bearbeitung von schwer zerspanbaren Werkstoffen fordere der Markt mittlerweile Hochdruck-Kühlmittelanlagen mit Drücken bis zu 150 bar. Auf der EMO wird Okuma als Weltpremiere das neue Fünf-Achs-Vertikald-Dehfräszentrum VTM-1200YB mit Drehdurchmessern bis 1200 mm und Werkstückgewichten bis 5000 kg zeigen.

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Verfahrensintegration bei Vertikaldrehmaschinen im Fokus

Für Reiner Hammerl, Geschäftsführer Vertrieb der Index-Gruppe, Esslingen, liegen die Entwicklungsschwerpunkte bei Vertikaldrehmaschinen „auf der Verfahrensintegration, insbesondere Schleifen, auf der Komplettbearbeitung von Werkstücken, dort ist vor allem unsere V160G mit Y-B-Revolver zu nennen, die mit ihrer Gegenspindel eine Rückseitenbearbeitung ermöglicht, sowie auf der Erzielung höchster Genauigkeiten“.

Index-Maschinen seien bereits im Grundaufbau so gestaltet, dass sie durch eine hervorragende Zugänglichkeit in den Arbeitsraum nicht nur das Rüsten, sondern auch die Integration verschiedenster Technologien erleichterten: „Dadurch und durch flexible Handhabungssysteme können unsere Kunden auf sich rasch ändernde Marktanforderungen schnell und effizient reagieren.“

Index erwartet starke Impulse von der EMO 2011

Auf der EMO Hannover 2011 werden Neuheiten in den Bereichen Index-Ein- und -Mehrspindler sowie Traub-Kurz- und -Langdreher gezeigt werden. Von der Messe erwartet Hammerl „deutliche Impulse für das letzte Quartal 2011 und bereits für das Jahr 2012".

Steigende technische Anforderungen und ein sich abzeichnender Mangel an qualifiziertem Personal werden durch neue technische Lösungen mit weiter erhöhter Produktivität und Flexibilität beantwortet. „Wir gehen davon aus“, so Hammerl, „dass die diesjährige EMO eine erfolgreiche Messe werden wird.“

Auch Eike Fretzer, Global Product Leader Vertikal-Drehen der MAG Europe GmbH in Göppingen, macht die Entwicklungstrends an einem Beispiel fest: „Um dauerhaft produktiv fertigen zu können und anwendungsseitig flexibel zu bleiben, brauchen unsere Kunden zuverlässige Maschinen, deren Ausstattung den technischen Standards über längere Zeit entspricht und die bei Bedarf auf die neuesten Technologien umgerüstet werden können.“

MAG setzt auf flexible Vertikaldrehmaschinen

Wenn die Lebenszyklen der zu fertigenden Werkstücke fünf Jahre und weniger betragen, müsse gegeben sein, dass das Potenzial der vertikalen Drehmaschinen weiter genutzt werden könne. Zur Erreichung der nötigen Flexibilität und Zuverlässigkeit bei einem möglichst geringen Invest bedürfe es modularer Baureihen, einer breiten Technologiebasis und intelligenter Integration von Technologien und Prozessen in bestehende Maschinenlösungen.

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