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EMO Hannover 2011

Auf Vertikaldrehmaschinen mehrstufig produzieren

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„Ein Beispiel dafür wäre unsere VDM H, die eine wirtschaftliche Zahnradfertigung für verschiedene Losgrößen ermöglicht“, so Fretzer. Mit den drei EMO-Neuheiten aus dem Bereich Vertikal-Drehen „erfüllen wir zum einen Anforderungen unserer Kunden, die wir in neuen Maschinen umgesetzt haben, zum anderen werden wir technologische Neuerungen einführen, die für einen handfesten Mehrwert in der Produktion sorgen“. Zudem, verrät Fretzer, „zeigen wir als neues Produkt eine Wellenbearbeitungsmaschine und demonstrieren eine Prozessinnovation auf unserer bewährten VDM 1000.“

Simultanbearbeitung mit zwei oder drei Revolvern

Auf der EMO biete sich die Gelegenheit, Maßstäbe zu setzen: „Dort zeigt sich, welche Technologieunternehmen es geschafft haben, mit den Trends zu wachsen. Wir nutzen die Gelegenheit, um dem Fachpublikum darzustellen, wie wir auf Basis unserer Bandbreite an Maschinen und Technologien Fertigungslösungen mit direktem Mehrwert für unsere Kunden schaffen.“

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Einen „starken Trend zur Simultanbearbeitung beim Drehen mit zwei oder drei Revolvern, zunehmend auch bei kleineren Stückzahlen“, sieht Axel Spinner, Verkaufsleiter der Spinner Werkzeugmaschinenfabrik GmbH in Sauerlach: „Unsere TTC300 zum Beispiel ist eine sehr kostengünstige Einsteigermaschine für die Parallelbearbeitung und wird mit stark steigenden Stückzahlen gebaut. Nahezu alle unsere universellen Drehmaschinen, die wir in Europa ausliefern, haben für die Komplettbearbeitung angetriebene Werkzeuge, Y-Achsen und Gegenspindeln.“

Spinner mit kompletter Modellpalette auf der EMO 2011

Auf der EMO wird Spinner praktisch die gesamte Modellpalette an Drehmaschinen und Bearbeitungszentren ausstellen. Dies reiche von Ultrapräzisionsdrehmaschinen der Feinstbearbeitung über komplexe Drehzellen mit drei Revolvern, Universaldrehmaschinen bis 1500 mm Drehlänge sowie Bearbeitungszentren mit bis zu fünf Achsen.

Spinners Erwartungen an die Messe: „Die EMO in Hannover ist immer die Hausmesse für die deutschen Hersteller und naturgemäß sind die Erwartungen hoch angesichts des sehr guten konjunkturellen Umfelds. Wir erwarten viele gute Gespräche mit bekannten Kunden, Neukontakte und natürlich eine Vielzahl von konkreten Aufträgen während und nach der Messe.“

Effiziente Nutzung von Drehmaschinen gefordert

Der Fokus in der Drehmaschinenentwicklung, sagt Michael Eisler, Mitglied der Geschäftsführung der Weiler Werkzeugmaschinen GmbH, Emskirchen, „ist mehr denn je auf die effiziente Anlagennutzung gerichtet“. Darunter verstehe man nicht nur die aktuellen Megatrends Energieeffizienz und ressourcenschonende Konstruktion und Fertigung, die natürlich auch Schwerpunkte der Innovationsaktivitäten sind: „Unser Augenmerk richtet sich deshalb darüber hinaus weiterhin auf Anwenderfreundlichkeit, unkomplizierte, leicht verständliche, benutzerorientierte Mensch-Maschine-Schnittstellen und hohe Flexibilität in Anpassung an unterschiedliche Fertigungsaufgaben. Und dies mit hochgenauen, stabilen Maschinen, deren Konzeption die bestmögliche Anpassung an individuelle Anwenderanforderungen erlaubt.“

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