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EMO Hannover 2011

Auf Vertikaldrehmaschinen mehrstufig produzieren

| Redakteur: Stéphane Itasse

Auch beim Drehen ist die effiziente Maschinennutzung mehr denn je gefragt. Für vertikale Drehmaschinen sprechen vor allem Flexibilität, der geringe Platzbedarf und die quasi systembedingt einfach zu integrierende Automation. Deshalb nimmt der Automationsgrad ständig zu.

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Das Weisser-Rotationsdrehen erzeugt fein bearbeitete, drallfreie Finishoberflächen und erfüllt höchste Genauigkeitsanforderungen beim Außen-, Innen- und Plandrehen. (Bild: Weisser)
Das Weisser-Rotationsdrehen erzeugt fein bearbeitete, drallfreie Finishoberflächen und erfüllt höchste Genauigkeitsanforderungen beim Außen-, Innen- und Plandrehen. (Bild: Weisser)

Die Frage nach den derzeit wichtigsten Trends und Entwicklungen bei Vertikaldrehmaschinen beantwortet Dr. Stefan Hansch, CEO der Emco Group in Hallein (Österreich), mit der Aufzählung eigener Entwicklungsaktivitäten: „Mit der Emcovertical VT250 haben wir vor etwas mehr als einem Jahr unser Produktportfolio um eine Pick-up-Maschine für Futterteile, die Rohteile selbstständig ohne zusätzliche Automationseinrichtung lädt, erweitert.“ Damit könne man neben den standardisierten Automationslösungen wie Portallader, Schwenklader und Roboterzellen eine intelligente Automationslösung zu einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten.

Kurze Beladezeiten und optimaler Spänefluss für Drehmaschinen

Anwender könnten mit dieser Maschine auf eine Automationslösung zurückgreifen, die kurze Beladezeiten, hohe Stabilität, einfache Programmierung und Bedienung, einen kompakten Maschinenbau und optimalen Spänefluss gewährleiste: „Die Maschine konnte sich in kurzer Zeit sehr gut am Markt etablieren und eine Erweiterung ist ein logischer nächster Schritt, der zur EMO in Hannover vollzogen wird.“ Als Entscheidungsgründe für eine vertikale Drehmaschine, so Hansch, „werden von den Kunden die vielfachen Einsatzmöglichkeiten, der geringe Platzbedarf und die integrierte Automation am häufigsten genannt“.

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Auf der EMO Hannover 2011 wird Emco die Vertikaldrehmaschinen-Reihe erweitern und verstärken. Die Hyperturn-Serie wird um eine neue, technologisch interessante Maschine verstärkt und „wir präsentieren attraktive Automationslösungen für die Hyperturn-Serie“.

Zentrale Drehmaschinen-Trends auf der EMO 2011

Die EMO, umreißt Hansch seine Erwartungen, „ist in allen wirtschaftlichen Situationen – ob Krise oder Hochkonjunktur – eine zentrale Trendplattform für die zukünftigen Entwicklungen im Maschinenbau. Wir erwarten daher interessante Kontakte auf internationaler Ebene und sehen die Möglichkeit, uns einmal mehr als flexiblen Vollsortimenter mit hoher Kompetenz für komplexe Gesamtlösungen zu positionieren.“

Nach Ansicht von Patrick Marx, Junior-Produktmanager für Okuma-Maschinen der Hommel CNC-Technik GmbH, Stuttgart, geht der Trend bei vertikalen Drehmaschinen in den letzten Jahren dazu über, „dass die Maschinen möglichst eine Ausstattung beinhalten, die eine Komplettfertigung von schweren Werkstücken ermöglicht“. So seien nahezu immer unter anderem angetriebene Werkzeugstationen gefordert. Bei Maschinen ab 1000 mm Drehdurchmesser wird zusätzlich oftmals eine Y-Achse verlangt, um die Werkstücke in möglichst wenigen Aufspannungen mit möglichst wenigen Maschinen zu bearbeiten.

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